Henstedt-Ulzburg

AKN informiert Bürger über die neue S 21

Frank Knittermeier
Das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der S-Bahn 21 nach Kaltenkirchen verzögert sich

Das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der S-Bahn 21 nach Kaltenkirchen verzögert sich

Foto: DB / dpa,Montage: Thorsten Ahlf

Das Planfeststellungsverfahren zum S-Bahn-Ausbau bis Kaltenkirchen verzögert sich. Starttermin soll jetzt Anfang 2016 sein.

Kreis Segeberg.  Die S-Bahn bis Kaltenkirchen – dieses Projekt fasziniert Bahnnutzer und Politiker gleichermaßen. Am heutigen Mittwoch gibt es im Henstedt-Ulzburger Rathaus Detailinformationen: Die AKN gibt interessierten Bürgern zusammen mit den beiden Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein die Möglichkeit, sich über das Projekt „Ausbau der AKN-Linie A 1 zur S-21-Verlängerung bis Kaltenkirchen“ zu informieren. Dabei wird, wie schon bei Veranstaltungen vorher in anderen Orten in der Region, das Gesamtprojekt S 21 vorgestellt. Es ist die dritte und letzte Veranstaltung dieser Art.

Bei dieser Präsentation geht es um die frühe Öffentlichkeitsbeteiligung vor Beginn des Planfeststellungsverfahrens. Neben der AKN als Vorhabenträger stehen Vertreter des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie aus Kiel sowie des schleswig-holsteinischen Nahverkehrsverbundes NAH.SH für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Ratssaal. Die beiden Länder Hamburg und Schleswig-Holstein hatten die AKN im März 2014 mit der Entwurfsplanung für das Projekt beauftragt. Eine Entscheidung über die tatsächliche Umsetzung wurde noch nicht getroffen.

Auch der Beginn des Planfeststellungsverfahrens steht noch aus. Zunächst war der Start für das dritte Quartal 2015 vorgesehen. Jetzt geht das Verkehrsministerium von einem Termin Anfang 2016 aus. Grund sind Verzögerungen bei den Umweltverträglichkeitsprüfungen der Länder Schleswig-Holstein und Hamburg. Ministeriumssprecher Harald Haase sagte, das Verfahren werde vermutlich bis 2017 dauern.

Über die Höhe der Mittel, die der Bund zuschießt, ist noch keine Entscheidung gefallen. Ohne die Zuschüsse wäre das Projekt nicht zu finanzieren. Die komplette Strecke der heutigen A1 zwischen Kaltenkirchen und Hamburg-Eidelstedt wird mit elektrischen Oberleitungen und neuen Sicherungsanlagen ausgerüstet. Außerdem müssen die Bahnsteige umgebaut und verlängert werden.

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