Norderstedt
Kreis Segeberg

Flüchtling in Unterkunft in Kisdorf niedergestochen

Ein Albaner wurde in einer Flüchtlingsunterkunft von einem Unbekannten niedergestochen (Symbolbild)

Ein Albaner wurde in einer Flüchtlingsunterkunft von einem Unbekannten niedergestochen (Symbolbild)

Foto: rtn, peter wuest / picture alliance / dpa / rtn - radio t

Autofahrer entdeckte den Schwerverletzten am Straßenrand und rief den Notarzt. Wie es zu dem Vorfall kam, ist noch unklar.

Kisdorf.  Bei einer Auseinandersetzung in einer Flüchtlingsunterkunft in Kisdorf im Kreis Segeberg hat ein 20-jähriger Albaner schwere Verletzungen erlitten. Er wurde niedergestochen, die Identität des Täters ist unklar. Die Kriminalpolizei Norderstedt hat die Ermittlungen übernommen.

Ein Autofahrer hatte den 20-jährigen Mann am Donnerstag gegen 22.30 an der Straße Sengel entdeckt. Er saß vor der Unterkunft am Fahrbahnrand und blutete. Der Autofahrer alarmierte Polizei und Rettungsdienst. Ein Notarztteam behandelte den Schwerverletzten, bevor er in ein Hamburger Krankenhaus gefahren wurde. Der Albaner wurde stationär aufgenommen. „Der junge Mann ist schwer verletzt worden“, sagt Polizeisprecher Nico Möller. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. „Offenbar gab es Streitigkeiten zwischen dem 20-jährigen Albaner und einem Besucher aus einer anderen Flüchtlingsunterkunft“, sagt Möller. „Eine umgehend eingeleitete Fahndung der Polizei nach dem flüchtenden Täter blieb ohne Erfolg.“ Offen ist bislang auch, mit welchem Gegenstand der Täter zustach.

Die Ermittlungen seien schwierig, sagt der Polizeisprecher. Viele Gespräche scheitern an den Sprachproblemen. Die Kriminalpolizei nimmt Hinweise von Zeugen unter Telefon 040/528060 entgegen.