Norderstedt
Henstedt-Ulzburg

Fünf Verletze bei Unfall mit dänischem Reisebus

Ein 28-Jähriger war mit seinem Auto gegen einen Reisebus geprallt. Er kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus

Henstadt-Ulzburg.  Nach einem Zusammenstoß zwischen einem Reisebus aus Dänemark und einen Auto in Henstedt-Ulzburg (Kreis Segeberg) schwebt ein 28-Jähriger in Lebensgefahr. Der Mann war mit seinem Wagen am Sonnabend gegen 14.15 Uhr auf der Landesstraße Kisdorf-Feld unterwegs, dort fuhr auch der Reisebus. Der Fahrer war kurz zuvor mit dem Bus von der A7 abgefahren und in Richtung Henstedt-Ulzburg unterwegs. Von dort aus wollte die Gruppe später ihre Reise nach Prag fortzusetzen.

In einer leichten Kurve kam der junge Mann, der in Unfallnähe lebt, mit seinem Pritschenwagen auf die Gegenfahrbahn und stieß dort mit dem Bus zusammen. So die ersten Erkenntnisse von Polizei und Dekra-Gutachter von der Unfallstelle. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der Wagen des 28-Jährigen erst gegen einen Zaun und anschließend zurück auf die Straße. Dort konnte der Fahrer eines Ford nicht mehr bremsen und prallte gegen die Fahrerseite des Pritschenwagens.

Der 28-Jährige wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt, musste von der Feuerwehr freigeschnitten werden und kam in ein Krankenhaus. Neben dem jungen Mann wurden vier weitere Personen, darunter der 54 Jahre alte Fahrer, in dem Reisebus verletzt. Sie wurden ambulant im Krankenhaus behandelt. Zudem versorgte die Freiwillige Feuerwehr die Insassen des dänischen Reisebusses.

Die Gruppe konnte mittlerweile mit einem Ersatzbus ihre Reise fortsetzen, darunter auch die Leichtverletzten. Die Unfallstelle bleibt nach Angaben der Polizei aber noch bis etwa 21 Uhr gesperrt.