Bad Bramstedt

Hommage an Coco Schumann

Heike Linde-Lembke

Die Hamburger Kammerspiele führen „Der Ghetto Swinger“ im Bramstedter Kurhaus-Theater auf

Bad Bramstedt. Coco Schumann ist einer der ganz Großen des Jazz. Hunderten von Musikern ist der 1924 in Berlin als Heinz Jakob Schumann geborene Gitarrist ein Vorbild.

In seiner Jugend prägte Schumann die Swing- und Jazz-Szene Berlins. Und wurde prompt vom NS-Regime in die KZs Theresienstadt, Dachau und Auschwitz deportiert. Nicht nur, weil er zu den „Swing-Kids“ gehörte, sondern vielmehr, weil er Jude war. Kai Ivo Baulitz erzählt Schumanns Leben im Musiktheater-Stück „Der Ghetto Swinger“. Am Sonntag, 10. Oktober, zeigen die Hamburger Kammerspiele es von 18.30 Uhr an im Kurhaus-Theater an der Oskar-Alexander-Straße 26.

„Wer den Swing in sich hat, kann nicht mehr im Gleichschritt marschieren“, war Schumanns Maxime. „Der Ghetto Swinger“ bringt Schumanns Leben in Berlin der 30er-Jahre auf die Bühne, erzählt von den „Ghetto Swinger“ im KZ Theresienstadt und davon, dass Schumann im KZ Auschwitz um sein Leben spielte.

Karten zu 22 Euro gibt es im Tourismusbüro, Bleeck 17, und an der Abendkasse.

( lin )

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