Norderstedt
Schulmensa

Geplantes Richtfest wurde vom Winde verweht

Das Dach ist fertig, die Wände fehlen: Die Baustelle der Mensa

Das Dach ist fertig, die Wände fehlen: Die Baustelle der Mensa

Foto: Andreas Burgmayer / HA

Pannen verzögern den Bau der Holzkonstruktion an der Schule Gottfried-Keller-Straße. Mehrkosten würde aber nicht entstehen.

Norderstedt.  Da liegt es nun, das Dach der neuen Mensa der Grundschule Gottfried-Keller-Straße. Irgendwie verloren auf der gegossenen Beton-Sohle des Gebäudes. Doch es fehlen die Wände, die das Dach tragen sollen. Der Richtkranz war schon fertig geflochten, das Richtfest war gemeinsam mit allen Kindern der Grundschule für Dienstag, 14. Juli, geplant. Und dann musste alles ausfallen. Und das kam so:

Der 940.000 Euro teure Bau des Norderstedter Architekten Ralf Linke wird in Holzrahmenbauweise erstellt. In Norderstedt musste also nur das Fundament der Mensa mit 80 Sitzplätzen, Küche, Büro und Toiletten in Beton gegossen und das Dach gezimmert werden. Die Außenwände hingegen werden von einer Zimmerei in der Nähe des Nord-Ost-See-Kanals vorgefertigt und dann vor Ort in kürzester Zeit montiert. In der Woche vor dem geplanten Richtest am 14. Juli sollten die fertigen Wände mit einem Sattelzug angeliefert und von einem Kran auf das Schulgelände gehievt werden. Doch das Unterfangen scheiterte. Es war zu windig, um die Holzbauteile abzuladen.

Beim erneuten Versuch der Anlieferung am windstillen Wochenende kam es zu einer Panne. Wie die Stadt mitteilt, habe die Firma nicht die im Vergleich zu den Wochentagen schwierige Parksituation im engen und verkehrsberuhigten Sandweg berücksichtigt. Sprich: Der Lastwagen hatte keine Chance, den zugeparkten Sandweg zu passieren. Sattelzug und Kran mussten unverrichteter Dinge wieder abziehen.

Damit war das Richtest geplatzt. Die Stadt hat nun angekündigt, dass die Anlieferung und die Montage der Wände für den 28. Juli geplant ist. Damit es bei der Anlieferung nicht erneut zu Behinderungen kommt, werden an diesem Tag Halteverbotsschilder im Sandweg aufgestellt. Die Stadt betont, dass durch die Verzögerungen bei den Bauarbeiten keine Mehrkosten für die Stadt entstanden seien. (abm)