Norderstedt
Henstedt-Ulzburg

„Stromtrasse möglichst weit vom Kindergarten entfernt errichten“

Henstedt-Ulzburg.  Die Landesregierung unterstützt den Netzbetreiber Tennet bei der Suche nach einer Lösung, um den „weitmöglichsten Abstand“ der Stromleitung zu den Spielflächen des Waldkindergartens zu finden. Das geht aus der Antwort einer Anfrage des Henstedt-Ulzburger Landtagsabgeordneten Volker Dornquast (CDU) an die Landesregierung hervor.

Der Streit um dem Verlauf der Starkstromleitung (380 kV) hatte den Landestagsabgeordneten Volker Dornquast veranlasst, sich mit Anfragen direkt an die Landesregierung zu wenden. Dabei kam heraus: Eigentlich ist geplant, Siedlungsbereiche und insbesondere Wohngebäude „weitestgehend“ zu umgehen. Ob eine Trasse quer durch Henstedt-Ulzburg zu einer „weitestgehenden“ Umgehung gehört, geht aus der Anfrage nicht hervor.

„Die Landesregierung ist bestrebt, die Trasse zu finden, die die größtmögliche Akzeptanz findet und den Eingriff für Mensch und Natur so gering wie möglich macht“, heißt es in der Antwort. Die Landesregierung werde sich weiter durch Gespräche „vor Ort“ dafür einsetzen, dass zwischen der Vorhabenträgerin (Tennet) und dem Träger des Waldkindergartens in Henstedt-Ulzburg „eine einvernehmliche Lösung gefunden wird“.