Norderstedt
Kaltenkirchen

Zieht Stefan Sünwoldt erneut vor Gericht?

Kaltenkirchens Ex-Bürgermeister Stefan Sünwoldt

Kaltenkirchens Ex-Bürgermeister Stefan Sünwoldt

Foto: Wolfgang Klietz

Ex-Bürgermeister wollte schon einmal in Berufung gehen. Gericht ließ diese nicht zu. Sünwoldt hat Antrag auf Zulassung gestellt.

Kaltenkirchen. Kaltenk­irchens Ex-Bürgermeister Stefan Sünwoldt prüft, ob er erneut vor Gericht zieht. Mit seinem Rechtsanwalt will der Sozialdemokrat beraten, ob er beim Verwaltungsgericht Schleswig ins Berufungsverfahren gehen will. Im April war er dort gescheitert, als er das Abwahlverfahren gegen ihn in den Jahren 2010 und 2011 für rechtswidrig erklären lassen wollte.

Zwar erkannten die Richter an, dass die Äußerungen von Stadtvertretern im Abwahlverfahren teilweise unangemessen und ungehörig gewesen seien. Doch Sünwoldt sei gegen das Verfahren zu spät vorgegangen, teilte das Gericht mit und ließ eine Berufung nicht zu. Sünwoldt hat jetzt einen Antrag auf Zulassung der Berufung gestellt, um sich alle Optionen offenzuhalten. Kommt er jedoch zu dem Ergebnis, dass die Erfolgsaussichten gering sind, will er die erforderliche Begründung dem Gericht nicht vorlegen. Dann wäre der Antrag hinfällig.