Norderstedt
Ellerau

Ellerauer können sich noch bis zum 30. Juni was wünschen

Ellerau.  Wie beurteilen sie das Angebot an Wohnungen und Bauplätzen? Reicht das kulturelle Angebot? Wie gut sind die Bus- und Bahnverbindungen? Und wie zufrieden sind sie mit den Einkaufsmöglichkeiten und der medizinischen Versorgung? Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Fragebogen, mit dem die Ellerauer Verwaltung und die Politiker vor Ort Erkenntnisse gewinnen wollen, was sich die Bewohner für die Entwicklung ihres Ortes bis 2030 wünschen. Die Umfrage läuft noch bis zum 30. Juni. Die Gemeinde hat den Abgabetermin verlängert, da die erste Verteilung nur einen Teil der Ellerauer Bürger erreicht hatte.

Schon lange beschäftigen sich die Kommunalpolitiker mit der Frage, wie Elleraus Zukunft gestaltet werden muss. Die Fragen, die auch sie umtreiben, haben die Gemeindevertreter in den zweiseitigen Fragebogen geschrieben. Bei der Diskussion um die langfristige Perspektive der Ortsentwicklung spielt ein Aspekt eine wesentliche Rolle: Wie wirkt sich der demographische Wandel aus? Welche Wohnformen muss die Gemeinde anbieten, wenn immer mehr Menschen immer älter werden? Zu diesem Thema hatte die parteiübergreifende Arbeitsgruppe einen prominenten Referenten eingeladen: Henning Scherf, Bremens Ex-Bürgermeister und engagierter Altenpolitiker machte deutlich, dass der Trend klar weggehe vom Leben im Grünen hin zum Wohnen in der Stadt.

Die SPD will den Bürgern mehr Kultur bieten. Ellerau sei keine Schlafgemeinde und müsse seinen Bewohnern etwas anbieten. Das kleinere Alveslohe mache das mit der Initiative „Kultur im Dorf“ vor.