Norderstedt
NZ-Regional

Schaden-Freude in der Werkstatt

Wenn das Auto plötzlich seltsame Geräusche von sich gibt, hört spätestens bei der Einfahrt auf den Werkstatt-Parkplatz die „Freude am Fahren“ auf. Und dabei ist es völlig egal, ob jene Freude wie in der Werbung von einem BMW entfacht werden sollte, der fahrbare Untersatz einen vermeintlichen „Vorsprung durch Technik“ (Audi) hat, als das angeblich Beste „keine Alternative“ kennt (Mercedes) oder sich kurzum als „das Auto“ versteht (VW). Jetzt wird es teuer! Und das ist soweit auch in Ordnung.

„Was?“, werden sich einige Gebeutelte fragen. Aber ja! Schließlich muss die Werkstatt des Vertrauens ja auch ihre Leute bezahlen. Und außerdem muss jedem, der sich für zigtausend Euro einen Luxusgegenstand zulegt, klar sein, dass es eine Stange Geld kostet, wenn daran etwas kaputt geht.

Natürlich muss das trotz aller Verdienstmöglichkeiten für die Werkstatt nicht gerade jeden zweiten Monat der Fall sein. Außerdem wäre es ganz schön, wenn diese das Vertrauen rechtfertigen würde, indem die pauschal abgerechneten Einheiten wenigstens annähernd etwas mit der tatsächlichen Arbeitszeit zu tun hätten. Und ja, auch der dank Scheckheftpflege garantierte Ersatzwagen sollte bei einem vermeintlichen Servicegiganten nicht zum Diskussionsgegenstand werden.

Aber wie hat Toyata einst verkündet? Nichts ist unmöglich! Wer sich so richtig geärgert hat, erhält bei meiner Marke zur saftigen Rechnung noch eine Gratis-Warnweste. Die nächste Panne kommt bestimmt!