Norderstedt
Personalkarussell

Wachwechsel in der Paracelsus-Klinik

Foto: Frank Knittermeier

Eine neue ärztliche Leitung und ein neuer Verwaltungsdirektor. Ärztlicher Direktor Dr.Thomas Bonitz geht in den Ruhestand.

Henstedt-Ulzburg.  „Ein Patient muss über seinen Zustand Klarheit haben, aber er muss Hoffnung schöpfen.“ Diese Maxime hat Dr. Thomas Bonitz während seines Berufslebens strikt eingehalten. Er sei den Patienten immer mit Empathie begegnet, „denn Patienten sind keine Kunden.“ Bekenntnisse eines engagierten Arztes, der als ärztlicher Direktor das medizinische Aushängeschild der Henstedt-Ulzburger Paracelsus-Klinik war. Der letzte Arbeitstag des Chirurgen war Anlass für einen Rückblick auf ein Medizinerleben. Zwölf Jahre war er in diesem Krankenhaus tätig.

Viele Mitarbeiter der Klinik und viele Personen des öffentlichen Lebens in Henstedt-Ulzburg waren gekommen – nicht nur, um Thomas Bonitz in den Ruhestand zu verabschieden, sondern auch, um die Neuen zu begrüßen. Denn im Foyer der Klinik wurde alles in einem Zug erledigt. Der ärztliche Direktor ging, sein Nachfolger, Dr. Jürgen Ropers, hielt die Laudatio und lobte den Chirurgen der mit seinem 43 Jahre alten VW Käfer-Cabrio täglich aus Klein Gladebrügge angefahren kam: „Er hat die Klinik in einer schwierigen Phase wieder ins Fahrwasser zurückgebracht.“ Schon seit Juli 2014 ist Ropers in der Klinik Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie, jetzt übernimmt er den Posten des ärztlichen Direktor. Beide Ärzte, Ropers und Bonitz, hatten in den vergangenen Monaten bisweilen eng zusammengearbeitet. Oder, wie Jürgen Ropers es volkstümlich auf den Punkt brachtet: „Wir haben im Operationssaal gemeinsam das Messer geschwungen.“ Der neue ärztliche Direktor war zuletzt als Oberarzt im Wirbelsäulen-Zentrum des Diakonie-Klinikums Stuttgart tätig. Dort hat er das komplette Spektrum der Wirbelsäulenverletzungen und -erkrankungen erlernt.

Zusammen mit ihm wurde auch der neue Verwaltungsdirektor der Paracelsus-Klinik in sein Amt eingeführt. Björn Pestinger übernimmt den seit einigen Monaten vakanten Posten. Er war zuletzt zwölf Jahre in leitender Position bei den Asklepius-Kliniken in Hamburg tätig.

Regionaldirektor Josef Jürgens bezeichnete die Stellung der Paracelsus-Klinik („Sie ist klein, aber fein.“) als gefestigt. Nach seinen Worten werden nach einer Durststrecke wieder schwarze Zahlen geschrieben.