Norderstedt
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Eine Orgel erklingt in Glashütte

Bischöfin Kirsten Fehrs weihte am Sonntag in der Thomaskirche das neue Instrument der Gemeinde ein

Norderstedt. 40 Jahre mit der Zwischenlösung Truhenorgel sind in der Glashütter Thomaskirche nun endgültig vorbei. Am Sonntag weihte Bischöfin Kirsten Fehrs die aus einer Kirche in Süderlügüm importierte neue Andresen-Orgel bei einem Festgottesdienst ein.

„Die Königin der Instrumente“ habe Einzug in Glashütte gehalten, sagte Fehrs. „Der Weg bis zu dieser Orgelweihe war nicht geradlinig für die Gemeinde. Aber sie blieben hartnäckig über all die Jahre“, sagte Fehrs. Die Thomaskirchen-Pastorin Christina Henke hatte immer betont, dass zu einer Kirche auch eine richtige Orgel gehöre. Fehrs stimmte dem zu. „Musik ist nicht nur das schmückende Beiwerk. Sie ist auch die Sprache des Glaubens, sie drückt die Gottesnähe ebenso aus wie den Zweifel, die Trauer oder den Trost. Und sie bringt uns zum Singen, um das Wort Gottes in die Welt zu verkünden“, sagte Fehrs.

125.000 Euro musste die Gemeinde für die Orgel bezahlen. Zweidrittel übernahm die Kirche, den Rest brachten die Gemeindemitglieder über Spenden auf. Nach der Orgelweihe durch Bischöfin Fehrs konnte Kirchenmusikerin Jessica Imming am Sonntag zum ersten Mal vor den etwa 250 Gläubigen in der voll besetzten Kirche das Instrument beim Gottesdienst zum Klingen bringen – 17 Register, zwei Manuale und mehrere Tausend Pfeifen. Im Anschluss an den Gottesdienst feierten die Glashütter Gläubigen zusammen mit Bischöfin Fehrs und Propst Karl-Heinrich Melzer