Norderstedt
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Norderstedter Betriebsamt analysiert Restabfall der Bürger

Norderstedt.  Das Betriebsamt der Stadt Norderstedt schaut jetzt wieder etwas genauer in die Mülltonnen der Bürger. Um das Abfallkonzept der Stadt und die Mülltrennung zu verbessern, wird es eine erneute Analyse des Haushaltsmülls geben.

2012 hatte das Betriebsamt erstmals den Inhalt der Restabfallbehälter untersuchen lassen. Das Ergebnis war damals eindeutig: Im Norderstedter Restabfall befindet sich zu viel Wiederverwertbares. Mit annähernd 40 Prozent stellten seinerzeit die Garten- und Küchenabfälle den größten Anteil. Aber auch Kunststoffe, Metalle, Textilien, Glas und Papier wurden gefunden.

Mit dem Gebrauchtwarenhaus Hempels, der Saison- und der Wertstofftonne gibt es seither neue Möglichkeiten, verwertbare Gegenstände sinnvoll zu entsorgen. Nun möchte das Betriebsamt wissen, ob die Maßnahmen Wirkung erzielen. Von heute bis zum 17. April läuft die Analyse. Gemeinsam mit dem Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft der Technischen Universität Hamburg werden stichprobenartig Restmüllgefäße entleert und zur Analyse zum Norderstedter Bauhof gebracht. Die Proben werden dort in Abfallarten sortiert. Die Ergebnisse der Abfall-Analyse sollen dann als Entscheidungsgrundlage für Veränderungen im Abfallkonzept der Stadt Norderstedt dienen.