Norderstedt
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Kommunalpolitiker beschließen neues Baugebiet

Im Bereich Fadens Tannen und Knickweg werden Einzel- und Doppelhäuser gebaut

Norderstedt. Auf der Fläche östlich der Straße Fadens Tannen und nördlich des Knickwegs soll ein Baugebiet entstehen. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr hat dem Projekt zugestimmt. Geplant sind Einfamilien- und Doppelhäuser. Würden dort ausschließlich Doppelhäuser mit kleinen Grundstücken gebaut, reiche der Platz für maximal 50 neue Wohneinheiten. „Hierbei handelt es sich allerdings um einen rechnerischen Maximalwert, der sicherlich nicht erreicht wird, da davon auszugehen ist, dass ein großer Anteil auf Einfamilienhäuser mit größeren Grundstücken entfallen wird“, schreibt die Verwaltung in ihrer Vorlage für die Ausschusssitzung.

Gegenüber den ursprünglichen Plänen hat sich die Erschließung des kleinen Wohngebietes geändert. Zunächst war eine Ringstraße angedacht. Doch dafür hätte mindestens ein Baum fallen und der Knick in der Mitte durchbrochen werden müssen. Das aktualisierte Konzept verzichtet auf massive Eingriffe in die Natur und sieht bei der gleichen Erschließungsfläche zwei Stichstraßen mit Wendeanlagen vor. Der vorhandene und erhaltenswerte Baumbestand und die Knickstruktur sollen langfristig gesichert werden, indem die Stadt öffentliche und private Grünflächen festlegt. Auch durch eine maximale Firsthöhe von neun Metern soll erreicht werden, dass sich die „sinnvolle Arrondierung der Siedlungsstruktur harmonisch in die Kulturlandschaft einfügt“.

Da es sich um Wohnbauflächen für Einzel- und Doppelhäuser handelt, hält es die Verwaltung für kaum möglich, dass 30 Prozent des Areals mit öffentlich gefördertem Wohnraum bestückt wird – die Stadtvertreter hatten den Grundsatzbeschluss gefasst, dass bei Neubaugebieten ein entsprechender Anteil auf Sozialwohnungen entfallen soll. Die Stadt will die Bürger über das Bauprojekt informieren, der Termin steht noch nicht fest.