Norderstedt
Ellerau

Bau eines neuen AKN-Zugangs verschoben

Auch die Entscheidung über einen hauptamtlichen Ellerauer Bürgermeister wurde vertagt

Ellerau. Der Brandschutz an der Grundschule in Ellerau ist weiter vorangekommen. Das teilte Bürgermeister Eckart Urban während der Sitzung des Gemeinderates mit. Die Rauchabschlusstüren seien komplett eingebaut, die Ausgangstür in der Pausenhalle sei umgebaut worden, sodass sie jetzt nach außen aufschlage. Ein Klassenraum habe schon ein Fenster mit Drehflügel als zweiten Rettungsweg, ein weiterer werde in diesen Tagen damit ausgestattet. Die Gemeinde habe den Auftrag für den Einbau einer flächendeckenden Alarmierungs- und Brandmeldeanlage erteilt, sie soll während der Osterferien installiert werden. „Wenn diese Arbeiten erledigt sind, können wir uns den Nebengebäuden zuwenden“, sagte der Bürgermeister.

Zurückgestellt haben die Ellerauer Politiker ein Projekt, das die Gemeinde gemeinsam mit Quickborn realisieren will: den Bau eines Überwegs über die Bahnstraße zum AKN-Bahnhof Ellerau. 160.000 Euro soll der Übergang kosten, Ellerau hatte sich bereit erklärt, 40.000 Euro zu übernehmen. Das sei ein Entgegenkommen, denn hauptsächlich profitierten Quickborner vom neuen Bahnhofszugang. Nun habe die AKN das Planfeststellungsverfahren für die Elektrifizierung der Linie zwischen Eidelstedt und Kaltenkirchen sowie für den zweigleisigen Ausbau eingeleitet. „Anfang Mai sollen Details bekannt sein. Die sollten wir abwarten, damit wir den Überweg nicht an den Plänen vorbei bauen“, sagte Urban. Die Gemeindevertreter folgten dem Vorschlag.

Die Entscheidung über einen hauptamtlichen Bürgermeister hat der Gemeinderat vertagt. Der Koordinierungs- und Finanzausschuss wird sich in einer Sondersitzung mit dem Thema befassen und sich externen Sachverstand in die Sitzung holen. Zwei Personalien standen auch auf der Tagesordnung: Ralf Martens heißt der neue Schiedsmann. „Ich habe mich beworben, weil ich es gut finde, dass es eine solche Position gibt, und ich mich auch außerhalb von Kirche und Sportverein gesellschaftlich engagieren wollte“, sagte der 58-Jährige, der ein Softwareunternehmen betreibt, seit 30 Jahren in Ellerau lebt, verheiratet ist und drei erwachsene Kinder hat.

Blumen und Dankesworte gab es von Joachim Wehner, Fraktionschef des Bürgervereins, für Joachim Dose – der langjährige Gemeindevertreter, erst für CDU, dann für Aktives Ellerau (AE) aktiv, hat sein Mandat aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Er wird aber den AE-Vorsitz von Rolf Kalmbacher übernehmen. In den Gemeinderat wird voraussichtlich Heiko Evermann nachrücken.