Unterkunft kann vermutlich nicht im März bezogen werden. Boostedts Bürgermeister fordert Stellvertreterin zum Rücktritt auf

Boostedt. Die Eröffnung der Flüchtlingsunterkunft in Boostedt muss wohl erneut verschoben werden. Ursprünglich sollte die Erstaufnahmestelle am 1. Januar eröffnet werden, nun gerät auch der Termin im März in Gefahr. Grund dafür ist Personalmangel. Das DRK soll wie in Neumünster auch in Boostedt die Leitung der Unterkunft übernehmen, findet aber keine geeigneten Mitarbeiter. Gesucht werden vornehmlich Sozialpädagogen. Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt stellt deshalb den Eröffnungstermin im März erstmals öffentlich infrage und bittet Fachkräfte, sich zu bewerben. Angelika Beer, Landtagsabgeordnete der Piraten und Boostedterin, geht nach dem Bericht des Innenministers im Ausschuss sogar von einer Eröffnung nicht vor dem Sommer aus.