Norderstedt
Leserbriefe an die Redaktion

Leserbriefe an die Redaktion

Warten auf eine Antwort

Andreas Feßler. 23. Januar: „Stefan Bauer weiß jetzt, wo es in Henstedt-Ulzburg kribbelt“

Wenn Herr Bauer erst jetzt weiß, wie Henstedt-Ulzburg wirklich „tickt“, dann fragt man sich doch, ob er vor seiner Kandidatur zur Bürgermeisterwahl nicht das Gespräch mit den Bürgern geführt hat.

Wenn es ihm wichtig ist, dass die Bürger innerhalb von zwei Wochen eine Antwort auf offene Fragen von der Verwaltung bekommen, dann sollte er mit gutem Beispiel vorangehen.

Ich warte seit dem 6. November auf die von ihm zugesagte Prüfung und Antwort auf das Thema: Aufpflasterung von „Berliner Kissen“ vor Schulen, Kitas und Spielplätzen! Auch der Vorschlag vom 11. April an die Verwaltung, die im Umfeld des P+R-Platzes Ulzburg-Süd ungenutzten Parkplätzen auszuschildern, wurde bislang nicht umgesetzt. Herr Bauer wurde hierzu am 10. Juli angeschrieben und hierauf erneut am 6.November in seiner Sprechstunde angesprochen. Seitdem habe ich nichts mehr von ihm gehört!

Ronald Finsterbusch

Polizei stellt keine Falle

27. Januar: „Abzocktopf“, Leserbrief von Bernd Lange zum Thema „Norderstedt hat jetzt die Lizenz zum Blitzen. Kreispolitiker beschließen, die Verkehrsüberwachung auf die Stadt zu übertragen“ vom 24./25. Januar.

Mit Verwunderung las ich den Leserbrief von Herrn Lange. Was soll diese Aussage bewirken? Abzocken durch Blitzen ist doch gar nicht möglich. Keiner kann belangt werden, solange er nicht gegen geltendes Recht verstößt. Die Polizei verdeckt weder Temposchilder, um Autofahrer in die Falle zu locken, noch verführt sie zum Rasen, um anschließend abzukassieren.

Wer geblitzt wird, zahlt diese Spende also vorsätzlich. Selbst die Höhe einer solchen Spende kann jeder individuell bestimmen. Mehr Wahlfreiheit geht doch kaum, oder? Es sei denn, zwischenzeitig gibt es Unterschiede in Recht und Ordnung.

Ist es dann auch Abzocke, wenn man nur ein wenig schwarzfährt, wenn man nur etwas Kleines im Laden klaut oder wenn ich nur etwas für mich Unwichtiges zerstöre, was anderen gehört, und nach all dem sogar eine Strafe zahlen muss?

Ich war auch schon zu schnell unterwegs und musste dafür zahlen. Aber die Schuld der Polizei war das mit absoluter Sicherheit nie!

Regeln einhalten

Abgezockt wird keiner, der die Verkehrsregeln einhält. Zur Kasse aber wird endlich der gebeten, der diese Regeln bewusst missachtet!

Karsten Wierecky

Topf kann leer bleiben

Jedermann hat die Freiheit, sich an die Regeln zu halten und dazu beizutragen, dass der „Abzocktopf“ leer bleibt.

Reinhard Demmig

Jeder hat’s selbst in der Hand

Ich sehe nicht, wo da die „Abzocke“ sein soll. Wenn alle sich an die Verkehrsregeln halten, muss auch niemand was bezahlen, und es gibt für die Stadt nichts zu verdienen. Das hat doch jeder selbst in der Hand. So einfach ist das.

Martina Romeyke

Die Zuschriften geben die Meinung der Einsender wieder. Kürzungen vorbehalten.

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