Norderstedt
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Große Shows im Februar

Mit Irish Dance und viel Theater, mit Comedy und Kindermärchen begrüßen Norderstedts Bühnen den Frühling

Norderstedt. Mit Gute-Laune-Stücken begrüßen Norderstedts Bühnen im Februar den Frühling. Und mit Promis wie Volker Lechtenbrink und Johann König, einer temperamentvollen Irish-Dance-Show, mit Evergreens und Findus, dem kleinen Racker für alle jungen Theater-Fans.

In der „TriBühne“ am Rathaus wird es gleich am Dienstag, 3. Februar, klassisch. Die Geigerin Liv Migdal und der Pianist Jongdo An spielen in der Kammermusikreihe Cognito Sonaten von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Paul ben Haim und Sergej Prokofieff. In der Cognito-Reihe präsentieren die Yamaha Music Foundation of Europa und das städtische Kulturbüro mit der „TriBühne“ junge Musikerinnen und Musiker, von denen die meisten Stipendiaten der Foundation sind. Dazu gehört auch Liv Migdal aus Polen, die am Flügel von ihrem Vater begleitet wird. Das Konzert im Haus an der Rathausallee 50 beginnt um 20 Uhr. Eintritt 14 Euro.

Einen Tag später, am Mittwoch, 4. Februar, gibt es von 20 Uhr an in der „TriBühne“ ein Wiedersehen mit Volker Lechtenbrink. Diesmal spielt Lechtenbrink den schrulligen Elwood P. Dowd in der Komödie „Mein Freund Harvey“. Der Mann treibt sich gern in den Bars seines Kiezes herum, immer in Begleitung eines großen weißen Hasen. Dumm nur, dass nur er ihn sieht. Eintritt zwischen 16 und 26 Euro.

Am Montag, 16. Februar, bebt die „TriBühne“. Die Broadway Dance Company & Dublin Dance Factory steppen die Musik von Riverdance, Celtic Woman, Lord of the Dance, Feet of Flames, Celtic Tiger und Songs von Michael Jackson bis zu Robbie Williams auf die Bretter. Die Companys versprechen klassische Choreografien, Artistik und mythische Kulissen. Die Tanzreise macht aber nicht nur in Irland Station, sondern tourt nach Afrika und Südamerika. Die Show startet um 20 Uhr, Karten gibt es zwischen 40 und 60 Euro.

„Feuer im Haus ist teuer, geh raus“ lautet der etwas kryptische Titel der Comedy, mit der Johann König am Donnerstag 19. Februar, in der „TriBühne“ ablästert. Der Mann macht sich über Schlafanzüge vom Discounter, Rassisten und tibetische Teebauern lustig. Wer’s mag, der Eintritt kostet zwischen 18 und 26 Euro.

In der Bar neben der „TriBühne“ sorgt am Donnerstag, 26. Februar, das Duo Jessen & Melzer von 21 Uhr an mit zwei Gitarren und viel Stimmvolumen für ein Wiederhören mit den wundervollen Dauerbrennern von Pink Floyd, Santana, Dire Straits bis zu Simon & Garfunkel. Der Eintritt ist frei.

Comedy gibt es auch im Norderstedter Kulturwerk. Am Freitag, 20. Februar, hat Norderstedts ehemaliger Thespisnarr Marcel Kösling Premiere mit seinem Programm „Keine halben Sachen! Oder: Die Kunst, Frauen zu zersägen!“. Kösling ist klassischer Zaubergeselle und wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Er will mit seinen Zauberkünsten überraschen, mit genüsslich zelebrierten Kabarett-Stückchen das Zwerchfell reizen und das Ganze mit Musik zusammenbinden. Karten für diese Show in der Kleinkunstreihe im Kulturwerk, Am Kulturwerk 1, kosten 18 Euro.

Bunt wird es am Freitag, 27. Februar, von 19 Uhr an im Kulturwerk. Beim Kulturträgerfest „Bühne frei!“ präsentieren Norderstedts Amateurbühnen, Bands, Orchester und Chöre, internationale Vereine bis zu den Kunstvereinen ihre Programme. Eintritt frei.

Bereits am Sonntag, 1. Februar, entführt das Norderstedter Amateurtheater Pur das Publikum nach Griechenland, allerdings in die Antike, mit der klassischen Komödie „Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare. Die Premiere ist am Sonnabend, 31.Januar. Weitere Aufführungen gibt es am Sonnabend und Sonntag, 7. und 8.Februar, jeweils von 19 Uhr an. Eintritt 7,50 Euro.

Am Freitag, 6. Februar, steigt das Festival am See im Kulturwerk. Jonathan Byrd aus den USA, The Sentimentals aus Dänemark, Sarah MacDougall aus Schweden und Jude Johnstone aus den USA servieren einen Mix aus Country, Poesie bis zu Balladen. Um Spenden für die Music-Werkstatt wird gebeten.

„Genau wie heute“ heißt das Theaterstück gegen das Vergessen der Gräuel des Holocausts, das das Theater Life am Sonnabend und Sonntag, 14. und 15.Februar, jeweils von 19 Uhr an im Kulturwerk spielt. Eintritt sieben Euro. Die Bigband Fishhead Horns lädt zu Sonntag, 22. Februar, von 18 Uhr an wieder zur Swing-Gala ins Kulturwerk. Eintritt zwischen zehn und 15 Euro.

Im Festsaal am Falkenberg gibt es großes Kindertheater, wenn das Theater on Tour „Findus zieht um“ spielt. Er geht seinem Freund Petterson auf die Nerven, weil er ihn so früh weckt. Findus muss ins Plumpsklo umziehen. Wer dabei sein will, sollte rasch Karten besorgen (sechs und sieben Euro).

Für Freunde des fröhlichen Gesangs steigt am Sonntag, 8. Februar, wieder das Maritime Festival im Haus am Langenharmer Weg 90. Von 17 Uhr an singen die Moorbekschipper, das Duo Lars & Timpe spielt, und die Finkwarder Speeldeel tanzt. Auch hier gilt: Rasch Karten kaufen (16 bis 21 Euro).