Norderstedt
Leserbriefe an die Redaktion

Leserbriefe an die Redaktion

Schluss mit dem Gemecker

19. Dezember: „Pannenflicken für den Kreisel“

Langsam wird das Lamentieren über die nicht vorhandenen Radwege auf dem Kreisel zum Witz. Es gibt doch Radwege. Man muss möglicherweise vom Rad absteigen und das Rad schieben. Ich befahre diesen Kreisel mehrmals täglich von Ost nach West und umgekehrt. Zu 95 Prozent kann ich keinen einzigen Radfahrer feststellen, der den Kreisel benutzt. Es ist jedem Radfahrer zuzumuten, auch bis zur Ampel an der Segeberger Chaussee zu fahren und die Straße hier zu überqueren. Radfahrer sind ja sehr schnell und es dauert nur eine Minute.

Es sollte endlich Schluss mit der Meckerei seitens des ADFC sein.

Fred Nordbruch

Es gibt Wichtigeres

Wie wäre es mit Absteigen? Das klappt prima! Ich gehöre allen drei Verkehrsteilnehmern an. Die kurze Verzögerung ist jedem zuzumuten. Es gibt wichtigere Gefahrenpunkte: Fahren von Radfahrern auf dem Bürgersteig in 30er-Zonen. Fußgänger werden teilweise rücksichtslos beiseite gescheucht und auch angerempelt. Die Kreuzung Rugenbarg/Ohechaussee/Tannenhofstraße ist lebensgefährlich für Fußgänger und Fahrradfahrer durch einbiegende und von der Hauptfahrspur Ohechaussee abweichende Kraftfahrzeuge.

Franz Sepke

Immer tolle Ideen

Nachdem Herr Jungblut nur Negatives über unseren schönen neuen Kreisel von sich gibt, möchte ich etwas Positives vermerken: Wir finden den Kreisel sehr gelungen, insbesondere die Idee mit den „Bypässen“ finden wir toll. Besonders loben möchten wir das Betriebsamt. Die Mitarbeiter haben tolle Ideen, um die Mitte des Kreisels immer der Jahreszeit entsprechend zu gestalten.

Irmgard v. Trotha

Wunderschöne Kreuzung

Es ist immer wieder beeindruckend, wie es die Fahrrad-Lobby schafft, erneut auf der ersten Seite in ihrer Zeitung mit einem großen Artikel zur Sprache zu kommen. Wie machen die das? Als Autofahrer kann ich darüber nur staunen und das vor dem Hintergrund, dass die Norderstedter Verwaltung sich mehrmals eindeutig und sehr qualifiziert geäußert hat. Respekt für die super Medienarbeit der Fahrrad-Lobby.

Damit wir uns nicht missverstehen, auch ich fahre sehr gerne Fahrrad, bin schon oft über die Ochsenzoll-Kreuzung vorschriftsmäßig gefahren, ohne Probleme. Ich gehöre allerdings auch keinem Club an. Wir sollten froh sein, dass wir nach über 30 Jahren Vorbereitung endlich diese wunderschöne Kreuzung nutzen können.

Thomas Blume

Hinlänglich bekannt

12. Dezember: „Grüne Welle kommt am Wochenende auf der Hamburger Straße“

Das Verkehrsstrukturgutachten hat eigentlich keine großen neuen Erkenntnisse gebracht. Die Verkehrsprobleme sind hinlänglich bekannt, wurden aber bislang nicht gelöst. Lösungsvorschläge von den Einwohnern gab es zahlreiche, nur wurden diese vielfach nicht konstruktiv aufgegriffen. Daher ist es auch nachvollziehbar, dass viele Einwohner enttäuscht, wenn nicht sogar verärgert sind. Man hat resigniert, da die Erfahrungen zeigen, dass die Interessen der Einwohner hier vielfach nicht konform mit denen der Verwaltung und der Gemeindevertretung laufen. Die Einwohner sind nicht für die Verwaltung oder für die Politiker da, sondern umgekehrt!

Ronald Finsterbusch

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