Norderstedt
Leserbriefe an die Redaktion

Leserbriefe an die Redaktion

Unbegründete Erhöhung

23. September: „Wasserpreis soll zum neuen Jahr steigen“

Ich bin glücklich, gutes Wasser zu erhalten und jederzeit aus dem Hahn trinken zu können. Aber muss deshalb der Preis wieder einmal mit fadenscheinigen Begründungen erhöht werden? Und gleich um 13 Prozent? Der Strompreis steigt, aber die Abnahmemenge sinkt. Die Personalkosten steigen, aber nicht um 13 Prozent. Der Wassergroschen wird wann um wie viel Prozent erhöht? Dass der Preis seit 2011 nicht erhöht wurde, ist doch kein Argument, nur dafür, dass die bisherigen Preise hohe Überschüsse zuließen um Querfinanzierungen unter anderem des Arriba-Bades oder Gewinnabführungen in den allgemeinen Stadthaushalt zu ermöglichen. Auch die Aussage, nunmehr vom Oberfeld zum Mittelfeld in der Preisskala zu gelangen, zeigt, dass noch viel Luft nach unten ist, zumal Norderstedt nicht die Fläche, sondern eine dichte Besiedelung versorgt. Ich wünsche mir, dass die Stadtwerke Norderstedt als günstigster Wasserversorger in Schleswig-Holstein punktet. Diese Aufgabe sollten die Stadtvertreter unseren Stadtwerken stellen, nicht eine unbegründete Erhöhung durchwinken. Viel Erfolg dabei.

Jürgen Meyer

Verkehrsregeln einhalten

24. September: „Neuplanung am Ochsenzoll entfällt"

Der Ochsenzoller Kreisel funktioniert einwandfrei. Ich fahre gerne Rad auch über den Kreisel, das ist nun wirklich kein Problem! Zum sicheren Radfahren gehört natürlich das Absteigen und Schieben auch dazu und nicht wildes Rasen ohne Rücksicht auf Verluste. Radfahrer sollten sich auch auf Verkehrsregeln besinnen und nicht glauben, dass sie der Mittelpunkt des Verkehrsgeschehens sind. Herr Brunkhorst vom ADFC ist gut beraten, seine Radfahrer zu ermuntern, Verkehrsregeln ernst zu nehmen!

Jürgen Heiman

Dicht am Bordstein

25. September: „Höfliche Autofahrer sorgen regelmäßig für Beinahe-Auffahrunfälle“

Da gibt es endlich eine positive Nachricht im täglichen Kampf auf unseren Straßen. Es gibt sie tatsächlich, die freundlichen Autofahrer. Doch Herr Nothaft kriminalisiert sie als potenzielle Unfallverursacher. Nicht derjenige, der jemanden vorlässt, ist der Verursacher eines Beinahe-Unfalls, sondern der, der unaufmerksam hinterherfährt.

Die Querungshilfe ist – wie alle in Norderstedt – sehr schmal, da hat Herr Nothaft recht. Ein übliches Fahrrad passt gerade so darauf. Einen Spielraum hat man nicht und muss beängstigend dicht an den Bordstein fahren, um hinten nicht auf der Fahrbahn zu bleiben. Zum Glück habe ich keinen Kinderanhänger, der bliebe auf der Fahrbahn stehen.

Kai Wüstermann

Umsicht im Straßenverkehr

Es gibt einen Satz, der für alle Teilnehmer des öffentlichen Verkehrs gilt: „Augen auf im Straßenverkehr.“ Wenn ich als Radfahrerin den Überweg an der Marommer Straße befahre, achte ich auf den Autoverkehr und halte bei Bedarf an, um Autos passieren zu lassen. Es gibt immer eine autofreie Lücke, die ich nutzen kann. Als Autofahrerin biege ich von der Berliner Allee nicht mit voller Geschwindigkeit in die Marommer Straße ein, sodass ich sehen kann, wenn ein Autofahrer vor mir bremst. Wo ist hier das Problem? Ich sehe hier keines und kann daher Herrn Nothaft mit seiner Meinung nicht beipflichten. Wie der oben erwähnte Satz immer noch gilt so gilt ebenso, Umsicht im Straßenverkehr walten zu lassen und Rücksicht zu nehmen auf seine Mitmenschen. Sich daran zu erinnern, wäre hier und auch in anderen Bereichen angebracht!

Renate Kopke

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