Norderstedt
Kreis Segeberg

Sieben Schulen und Kitas im Kreis sanieren sich auf Landeskosten

Ein ungedeckter Sanierungsbedarf sei nichts anderes als eine versteckte Form der Verschuldung, sagt Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold.

Kreis Segeberg. „Egal, ob bei Brücken, Straßen oder öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Kitas – über die letzten Jahrzehnte hat sich landesweit ein gewaltiger Investitions- und Sanierungsbedarf aufgestaut. Diesen Stau gilt es nun Stück für Stück aufzulösen.“

In diesem Stau steht auch die energetische Sanierung von etlichen Schulen und Kindertagesstätten im Land. Mit einem Investitionsprogramm in Höhe von 11,5 Millionen Euro soll das Problem nun angegangen werden. 46 Bildungs- und Betreuungserinrichtungen in Schleswig-Holstein haben genehmigte Mittel aus dem Programm erhalten. Im Kreis Segeberg sind es sieben Sanierungsmaßnahmen, die sich auf den Kindergarten und die Grundschule in Lentföhrden, den Kindergarten „Pusteblume“ in Struvenhütten, den Vicelin-Kindergarten und die Sventanaschule in Bornhöved, die Kindertagesstätte am Forstweg in Norderstedt und die Gemeinschaftsschule Leezen verteilen. Heinold hatte sich auf einer Informationsreise in acht Landkreisen und kreisfreien Stödten einen Überblick über die Sanierung von Schulen und Kindertagesstätten sowie über die Verwendung bereitgestellter Fördermittel verschafft.

Finanzministerin Heinold: „Das 11,5 Millionen Euro Investitionsprogramm zur energetischen Sanierung von Kindertagesstätten und Schulen ist Bestandteil der Sanierungsmaßnahmen der Landesregierung. Mit diesen Mitteln leistet das Land einen weiteren Beitrag für eine gute Betreuungsinfrastruktur.“ Durch energetische Sanierung könnten Schulen und Kitas ihre Betriebs- und Energiekosten spürbar senken. „Das entlastet die kommunalen Haushalte. Das hilft dem Klimaschutz. Und das hilft vor allem den Kindern, Jugendlichen und den Bediensteten, die von einer wesentlich verbesserten Lern- und Betreuungsinfrastruktur profitieren können.“ Das Investitionsprogramm kenne somit nur Gewinner. Heinold: „Das nenne ich nachhaltige Finanzpolitik im besten Sinne.“