Norderstedt
Norderstedt

Sternsinger sammeln 9858 Euro für Not leidende Kinder

Dieses Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen:

Norderstedt. Genau 9858 Euro sind bei der diesjährigen Sternsinger-Aktion der katholischen Kirchengemeinde St. Hedwig zusammengekommen. Kinder und Jugendliche waren, als Heilige Drei Könige gekleidet, in Henstedt-Ulzburg und Norderstedt unterwegs, waren als eingeladene Gäste in vielen Wohnungen, haben ihre Lieder gesungen, brachten den Menschen den Segen und sammelten für Not leidende Kinder in aller Welt unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!“ Am Beispiels des afrikanischen Staates wollten die Sternsinger deutlich machen, dass die Rechte von Kindern überall auf der Welt respektiert und unterstützt werden müssen. Armut und Gewalt seien massive Verletzungen der Kinderrechte, Gesundheitsversorgung und Bildung müssten selbstverständlich sein.

Im Jahr 1959 wurde in Deutschland die Sternsinger-Aktion erstmals gestartet. Inzwischen ist das Dreikönigssingen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren. Sie wird getragen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich können mit den Mitteln aus der Aktion rund 2000 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt werden. Die Kinder profitieren vom Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland. Straßenkinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung fehlen, die in Kriegs- und Krisengebieten, in Flüchtlingslagern oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in gut 110 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden.

Die Kirchengemeinde St. Hedwig hatte bereits, wie berichtet, bei ihrem traditionellen Adventsbasar ein Traumergebnis erzielt. 9078 Euro hatten die Besucher gespendet. Mit dem größten Teil des Erlöses werden Aids-Waisen in Kenia sowie eine Missionsschule in Indien unterstützt.