Norderstedt

30 Männer und Frauen für den Seniorenbeirat

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Michael Schick

Das Gremium wird neu gewählt. 22.500 Norderstedter können ihre Stimmen abgeben

Norderstedt. Sie sind das Sprachrohr einer wachsenden Gruppe: Die Männer und Frauen vom örtlichen Seniorenbeirat vertreten 22.500 Norderstedter, die 60 und älter sind. Das entspricht rund 30 Prozent der Einwohner – das wiederum verleiht den Seniorenpolitikern Gewicht und Gehör. Die Seniorenpolitiker können in den Fachausschüssen bei allen Themen, die die Senioren betreffen, mitreden und Anträge stellen.

„Um eins klar zu sagen: Das bedeutet viel Arbeit“, sagt die Vorsitzende Angelika Kahlert, die sich wie ihre Mitstreiter ehrenamtlich engagiert. Der Seniorenbeirat ist unabhängig, parteipolitisch neutral und konfessionell nicht gebunden. Zu den Aufgaben gehört nicht nur, den Älteren so weit wie möglich Teilhabe am Leben in der Stadt zu ermöglichen. Das Gremium berät auch, hält zweimal in der Woche Sprechstunden im Rathaus ab. Die Seniorenpolitiker haben sich dafür eingesetzt, dass die Altenpflegeschule in der Stadt Geld vom Land bekommt. Der Seniorenbeirat organisiert die jährlichen Gesundheitsgespräche, setzt sich für mehr alten- und behindertengerechte Wohnungen in der Stadt ein und kämpft dafür, dass das Kopfsteinpflaster auf dem Rathausplatz keine Stolperfalle mehr ist.

Nun wird das Gremium neu gewählt. 30 Männer und Frauen stellen sich zur Wahl für die 21 Sitze im Norderstedter Seniorenbeirat. 14 von ihnen machen weiter wie die Vorsitzende Angelika Kahlert und die Sprecher der Arbeitskreise Kultur, Peter Arndt, Soziales, Hans Jeenicke, sowie Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr, Heinz-Walter Schmatz.

Weitere Bewerber sind: Helmuth Arndt, 69, Beamter, Karsten Bensel, 67, Berufsschullehrer, Klaus-Otto Cordua, 74, Diplom-Ingenieur, Siegrun Dabelstein, 73, Erzieherin, Manfred Garten, 70, Handelsvertreter, Hans-Joachim Haessler, 65, Kriminalbeamter, Hans-Hermann Hagge, 66, Fachwirt der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft, Tjark Holst, 67, Diplom-Ingenieur, Arno Holtz, 68, Beamter, Wilfried Hübner, 70, Holzkaufmann, Hartmut Kahnert, 71, Kaufmann, Lise-Lotte Karsten, 85, Zahntechnikerin, Harald Köll, 62, kaufmännischer Angestellter, Solange Koschmieder, 69, Kranken- und Altenpflegehelferin, Ingrid Kowski, 69, kaufmännische Angestellte, Uwe Kraul, 76, Bau-Ingenieur, Helga Küper-Asbeck, 64, Diplom-Sozialpädagogin, Arnhild Lorenz, 76, Köchin/Diätassistentin, Ludwig Lubda, 64, Facility Manager, Peter Martens, 69, EDV-Berater, Jürgen Peters, 65, Schifffahrtskaufmann, Ilse Marie Pfeiffer, 85, Journalistin, Maria-Filomena Siems, 63, Verkäuferin, Michael Springer, 68, Unternehmer, Wolfgang Sue, 64, Betriebsratsvorsitzender, und Rudolf Werner, 79, kaufmännischer Angestellter.

Gewählt wird ausschließlich per Briefwahl, die Unterlagen werden in diesen Tagen verschickt. Wählen können alle, die mit Hauptwohnsitz in Norderstedt gemeldet sind, noch in diesem Jahr 60 werden oder älter sind. Jeder hat 21 Stimmen, kann aber auch weniger Kreuze auf dem Stimmzettel machen und darf nur eine Stimme pro Kandidat vergeben. Der Stimmzettel muss spätestens am 25. November bis 12 Uhr im Rathaus eingehen oder abgegeben werden. Ab 13.30 Uhr werden die Stimmen ausgezählt; wer will, kann dabei sein.

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