Norderstedt

Zum Erntedank gibt es Kohl und Kartoffeln für die Norderstedter

„Die Landwirte in Norderstedt sind die absoluten Gewinner der diesjährigen Ernte. Bei den Obstbauern hingegen hat das Wetter zu einem massiven Einbruch geführt. Auch Kartoffeln und Mais gibt es nicht so reichhaltig wie sonst.“

Norderstedt. Diese Bilanz zog Jens-Walter Bohnenkamp, Vorsitzender des Ortsbauernverbandes Norderstedt, in seiner Ansprache zum Erntedankfest im Rathaus. Dennoch gebe es ausreichend Lebensmittel, die Märkte seien gut vernetzt.

Stadtpräsidentin Kathrin Oehme sagte, Erntedankfeste seien noch zeitgemäß. Die Flut an Elbe und Donau habe gezeigt, dass „unsere Mittel im Vergleich zu den Naturgewalten beschränkt sind“. Während das Wetter für die meisten Menschen ein Wohlfühlfaktor sei, sei es für die Landwirte von elementarer Bedeutung. Pastorin Carolin Paap warnte vor Scheuklappen. „Wir sind alle von Gott beschenkt und können von diesem Segen etwas abgeben.“ Nachdem die Erntekrone in der Rathauspassage hochzogen worden war, strömten Hunderte von Besuchern auf den Rathausplatz.

Dort standen die traditionell geschmückten Erntewagen und alte Landmaschinen. Die Männer, Frauen und Kinder auf den Wagen verteilten Kartoffeln, Kohl und Äpfel an die Bürger.