Bad Segeberg

Phosphorsäure in Norderstedter Lagerhalle ausgelaufen

Aluminiumbehälter an Niendorfer Straße explodiert

Bad Segeberg. Sirenen und Blaulicht waren nicht zu überhören beziehungsweise nicht zu übersehen: Am gestrigen Montagmorgen ist es auf einem Betriebsgelände einer Firma in der Stadt Norderstedt zu einem Gefahrgutunfall gekommen.

Mitarbeiter der Firma, die an der Niendorfer Straße ihren Sitz hat, hatten nach Angaben der Polizei gegen 7.30 Uhr in einer etwa 6500 Quadratmeter großen Lagerhalle eine großflächige Verschmutzung entdeckt. Ursache für die Verschmutzung war eine bräunliche Flüssigkeit.

Die Mitarbeiter vermuteten, dass ein Behälter in der Lagerhalle explodiert war. Da sich auf dem Behälter ein Hinweis auf einen ätzenden und zudem leicht entflammbaren Stoff befand, informierten sie die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei.

Die Mitarbeiter des Gefahrguttrupps der Freiwilligen Feuerwehr konnten schnell herausfinden, dass in der Lagerhalle ein Aluminiumbehälter mit Limonadenkonzentrat und somit Phosphorsäure explodiert war. Durch die Phosphorsäure bestand allerdings zu keiner Zeit eine Gefahr für Leib und Leben. Auf eine Absperrung der Unfallstelle verzichtete die Polizei. Der Einsatz konnte gegen 9 Uhr wieder beendet werden.