Norderstedt

Beratungsstellen wollen Angebote ausbauen und brauchen mehr Geld

Der Jugendhilfeausschuss will die Beratung in Norderstedt ausbauen.

Norderstedt. Die Politiker werden sich in ihrer Sitzung am heutigen Donnerstag mit den Anträgen mehrerer Beratungsstellen befassen, die steigende Nachfrage verzeichnen und die Hilfe erweitern wollen. Das bedeutet, dass die Zuschüsse erhöht werden müssen.

Das Familienzentrum Glashütte braucht weiter 6500 Euro für die Arbeit in Glashütte. Die Einrichtung an der Mittelstraße bekommt als Stadtteileinrichtung mit Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen und als Treffpunkt im Bereich des Glashütter Marktes zusätzliche Bedeutung, heißt es in der Vorlage der Verwaltung, die die zusätzlichen Mittel befürwortet. Das gilt auch für die 25.500 Euro, die die psychologische Beratungsstelle des Sozialwerks beantragt. Die Zahl der Beratungen sei auf 2800 pro Jahr gestiegen, zudem hätten sich auch die Personalkosten erhöht.

Auch die Erziehungs-, Lebens- und Eheberatungsstelle des Diakonischen Werks verzeichnet steigenden Beratungsbedarf. Schließlich soll auch die Jungengruppe des Frauenhauses fortgeführt werden. Die Jungen bauen durch Sport Berührungsängste ab und lernen, Aggressionen sinnvoll zu kanalisieren. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18.15 Uhr im Norderstedter Rathaus, Sitzungsraum 2.

( (ms) )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Norderstedt