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Inka Hahn ist in Norderstedt gern auf dem "T 17" unterwegs

Er liegt auf halber Strecke zwischen Inka Hahns Wohnung und dem Friedhof Harksheide, der Ententeich zwischen dem Alten Kirchenweg, dem Langenharmer Ring und dem Sportplatz des Gymnasiums Harksheide.

Norderstedt. Die Zweige der alten Bäume ragen tief ins Wasser, die Wiese ist mit Storchschnabel übersät, Libellen flitzen über die Wasserfläche, am Ufer quakt ein Frosch, auf der Flucht vor den Enten.

Um diesen Teich führt der Wanderweg mit dem technischen Namen "T 17", das ist die Naturerlebnisstation 17 in der Tarpenbek-Niederung. Eine Tafel erzählt mit Kapiteln wie "Mit 50 Sachen in die Binsen" und "Hochzeitstanz auf dem Wasser" vom Leben der Libellen, eine Holzfigur zeigt eine blaue Libelle beim Start.

Inka Hahn geht diesen Weg, wenn sie das Grab ihres Mannes Jörg-Peter Hahn besucht, dem einstigen Norderstedter Theaterkritiker und Gründer des Kabaretts "Die Thespisnarren". Gern setzt sie sich auf eine der Bänke und schaut den Joggern und Radfahrern zu. "Manchmal ist hier ein ganz schöner Betrieb", sagt die Frau, die für die Norderstedter Hörzeitung liest. "Es ist wunderschön, man geht nur einige Schritte vom Trubel der Ulzburger Straße weg und ist schon in einer Oase", sagt Inka Hahn.