Bad Segeberg

Politiker fordern dauerhafte Asylunterkunft

Es soll dauerhaft eine Asylunterkunft im Kreis Segeberg geben.

Bad Segeberg. Das fordert der Sozialausschuss des Kreises Segeberg einstimmig. "Die Betreuung ist nur durch eine zentrale Einrichtung möglich", sagte der Vorsitzende des Gremiums, Rudolf Beeth (SPD). Es gibt weiterhin zwei Optionen: Die Unterkunft in Schackendorf wird grundlegend modernisiert. Die Verbesserung der Standards kostet nach ersten Schätzungen 1,37 Millionen Euro, wobei das Land 70 Prozent der Ausgaben übernehmen würde.

Eine neue Unterkunft könnte im Sport- und Waldhotel Trappenkamp eingerichtet werden. Das Hotel steht zum Verkauf. Die Immobilienverwaltung des Kreises soll bis 31. Mai prüfen, ob das Objekt geeignet ist und wie teuer ein Kauf wäre. Rudolf Beeth: "Die Asylbewerber müssen eine passende Infrastruktur vorfinden, egal ob in Schackendorf oder Trappenkamp." Am 11. Juni wird der Sozialausschuss endgültig entscheiden.