Leserbriefe an die Redaktion

Leserbriefe an die Redaktion

Protest der Kleingeister

8. Februar: "Anwohner-Protest gegen Baulärm ebbt nicht ab"

Egal, was in Planung ist, oder was immer auch gebaut werden soll. Immer findet sich eine Gruppe von Kleingeistern, die sich belästigt fühlt. Auf der Tesa-Baustelle wird nun seit Wochen gerammt - und schon wird es zu einem großen Problem, weil sich der Hund nicht mehr in den Garten traut.

Festzustellen ist doch, dass es kaum möglich sein wird, die Pfähle mit einem Wattebausch in die Erde zu treiben. Das Ganze ist zeitlich begrenzt, also versuchen wir doch einmal, vernünftig damit umzugehen! Vergessen wir hierbei bitte nicht, dass am Ende hier mehr als 600 Arbeitsplätze entstehen.

Übrigens: Unsere Firma befindet sich am Gutenbergring in direkter Nachbarschaft zur Baustelle. Auch wir hören das Rammen, nur belästigt fühlen wir uns in keiner Weise.

J. Wahrmund, Norderstedt

Nervenaufreibend

Es ist unglaublich, wie die Anwohner an der Niendorfer Straße durch die Baustelle über Wochen von morgens bis in den Abend durchgehend gestresst werden. Ich empfinde die permanente monotone Dauerbeschallung als ungemein nervenaufreibend, zumal der Flughafen uns Anwohner auch nicht gerade verwöhnt.

Solche Baustellen haben nach meiner Meinung nichts in unmittelbarer Nachbarschaft von Wohngegenden zu suchen. Sicher gibt es auch andere Baugrundstücke, bei denen das Erdreich eine solche Maßnahme überflüssig machen würde. Wieder einmal sehen die Behörden über den Schutz der Anwohner hinweg.

R. Zillmer, Hamburg

Unsozialer Egoismus

7. Februar: "Aprilscherz" (Leserbrief)

In seinem Leserbrief propagiert Günther Döscher, ohne selber von der fatalen Lärm -und Abgasverseuchung an einer Hauptstraße wie der Niendorfer Straße betroffen zu sein, den Slogan "Freie Fahrt für freie Bürger auf dem Teilstück des Rings, der den Lärm aus der Stadt nehmen soll".

Die Befürwortung eines ungehinderten Verkehrsflusses auf Kosten der gesundheitlich belasteten Anwohner, deren Zahl Herr Döscher auch völlig unterschätzt, ist unsozialer Egoismus und weist auf einen erheblichen Mangel an Problembewusstsein hin.

Uwe Kühl, Norderstedt

Die Zuschriften geben die Meinung der Einsender wieder. Kürzungen vorbehalten. Schreiben Sie an norderstedt@abendblatt.de oder per Post an das Hamburger Abendblatt, Regionalausgabe Norderstedt, Rathausallee 64-66, 22846 Norderstedt