1000 Narren amüsieren sich bei der langen Nacht der Feuerwehr

Norderstedt. Misswahlen standen nicht an. Doch die Schönheitswettbewerbe hatten drei Frauen zu ihren Kostümen inspiriert. "Miss-raten", "Miss-glückt" und "Miss-lungen" hatten sich Corinna Sprengel, Sölve Kebel und Sylke Kiehn auf ihre Schärpen geschrieben. Mit Selbstironie, Glitzertops und Krönchen auf den Köpfen startete das Trio in ein Ereignis, das jedes Jahr wieder viele auf die Beine bringt. Die Feuernacht zählt zu den größten Faschingsfeiern im Kreis Segeberg.

Auch in diesem Jahr hatte die Freiwillige Feuerwehr Harksheide die Mehrzweckhalle wieder so vorbereitet, dass die große Sause starten konnte. Ob Bier, Cocktails oder Pommes - niemand musste verdursten oder verhungern. Der DJ schaffte es schon kurz nach dem offiziellen Start um 20 Uhr, die Tanzfläche zu füllen, auch die Partyband Zack Zillis gab richtig Gas. Rund 1000 Jecken und Närrinnen hatten sich rechtzeitig mit Eintrittskarten versorgt und Gedanken darüber gemacht, in welche Figur sie schlüpfen wollen.

Teufel in allen Variationen und Engel in weißen Gewändern dominierten, schließlich lautete das Motto "Himmel und Hölle". Doch auch Panzerknacker hatten sich unters Partyvolk gemischt, ein ganzer Schwarm von Maja-Bienen schwirrte durch die Halle. Und ganz cool beobachtete Lucky Luke das bunte Treiben. Sein Pferd Jolly Jumper allerdings musste künstlich am Leben gehalten werden. Ein Ventilator blies Luft in die Plastikhaut des Reittieres. "Ich habe lange gesucht, bis ich dieses Kostüm gefunden hatte", sagte Jan Rieper. Aber wie auch immer: gefeiert wurde wieder heftig und lange.