Das "Weiße Rössl" fährt ein Defizit von 4278,79 Euro ein

Norderstedt. "Die Leute werden vor Vergnügen Tränen lachen", hatte Rüdiger George, Leiter der Musikschule Norderstedt, bei der Ankündigung der Aufführung der Operette "Im Weißen Rössl" im Kulturwerk versprochen. Doch auch wenn die Zuschauer in der Inszenierung der Musiktheater-Akademie der Musikschule ihre Freunde hatten - ein finanzieller Erfolg ist das "Rössl" nicht gewesen. Im Kulturausschuss wurden jetzt die Zahlen offen gelegt. Gesamteinnahmen in Höhe von 28.770,50 Euro stehen Ausgaben in Höhe von 33.049,29 Euro entgegen. Die angestrebten Einnahmen durch Eintrittsgeld konnten nicht erreicht werden, sagt George. Theoretisch gerechnet hatte man in der Musikschule mit Einnahmen von maximal 36.000 Euro, erzielt wurden jedoch nur knapp 24.000 Euro. Die Tendenz in der Zuschauergunst: Die Veranstaltungen im September waren deutlich besser ausgelastet als die im August.

Für das überzogene Budget sorgten aber auch das zusätzliche Engagement eines Profi-Schauspielers, der mit 1200 Euro zu Buche schlug. Ein zusätzlicher Techniker für die gesamte Produktionsphase kostete 800 Euro; ein Transportschaden, der nicht von der Versicherung übernommen wurde, kostete 250 Euro. Das Defizit in Höhe von 4278,79 Euro wird von der Kulturstiftung Norderstedt übernommen.