Kastration hilft gegen Katzenelend auf der Straße

Verein Straßentiger unterstützt arme Katzenhalter bei den Kosten für den Tierarzt

Norderstedt. Der Verein Straßentiger aus Norderstedt hat sein Programm 2013 für die Kastration von Freigängerkatzen gestartet. Wer Katzenhalter ist und nicht über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, um seine Katze oder seinen Kater kastrieren zu lassen, bekommt von dem Verein 20 (Kater) oder 30 Euro (Katze) Zuschuss.

"Die Aktion ist allerdings auf die ersten 100 Katzenhalter beschränkt, die sich aus dem Verbreitungsgebiet des Vereins melden", sagt Claudia Keck, Vorsitzende von Straßentiger. Sie appelliert an alle Katzenhalter, dass sich auch wirklich nur diejenigen melden, die das Geld für die Kastration nicht übrig haben. Ziel der Aktion sei es, die unkontrollierte Vermehrung freilaufender Katzen zu verhindern und damit das Katzenelend auf den Straßen des Kreises Segeberg einzuschränken.

2012 hat der Verein 147 Katzen kastriert. Hochgerechnet habe Straßentiger dadurch die Geburt von etwa 1200 Katzen verhindert. Die Population eines einzigen Katzenpaares kann in zwei Jahren auf mehr als 30 anwachsen.

Wer sich um eine Unterstützung durch den Verein bewerben möchte, schickt eine E-Mail an info@strassentiger-nord.de oder einen Brief an Straßentiger Nord e.V., an der Stormarnstraße 52-56, 22844 Norderstedt, mit den persönlichen Informationen und der Menge an Freigängerkatzen, die kastriert werden sollen. Maximal drei bis vier Katzen sind möglich pro Person. Der Verein meldet teilt mit, ob die Förderung gewährt wird. Wer dann zum Tierarzt geht und hinterher dem Verein die Rechnung vorlegt, bekommt das Geld erstattet.

www.strassentiger-nord.de