Bürger gestalten das Wahlprogramm der Genossen

Zur Kommunalwahl bittet die SPD die Norderstedter um Wünsche und Anregungen

Norderstedt. Wahlprogramme komplett durchzulesen, ist meistens mühsam. Sie vorgestellt zu bekommen und sogar mitgestalten zu dürfen, ist ungleich komfortabler. Die SPD Norderstedt setzt bei der Agenda für die Kommunalwahl am 26. Mai auf Bürgerbeteiligung.

Die SPD-Vorsitzende Katrin Fedrowitz lädt die Bürger der Stadt für Sonnabend, 19. Januar, in den Plenarsaal des Rathauses ein. "Gemeinsam mit den Bürgern Norderstedts möchte die SPD ihr Wahlprogramm für den Kommunalwahlkampf 2013 entwickeln", sagt Fedrowitz. Von 14 bis 17 Uhr können die Norderstedter ihre Ideen für die Zukunft Norderstedts einbringen.

Es gehe um die inhaltliche Ausrichtung der Sozialdemokraten in der Wahlperiode 2013 bis 2018. "Wir möchten wissen, welche Schwerpunkte den Bürgern wichtig sind und welche Wünsche sie an die Sozialdemokraten haben", sagt Fedrowitz.

Einen groben Entwurf des Programms hätten die Fachpolitiker der SPD-Fraktion bereits erarbeitet. Dieser soll den Bürgern zunächst vorgestellt werden, dann wollen sich die Genossen der Kritik und den Änderungs- und Ergänzungswünschen der Wähler stellen. "Erst wenn die Bürger zu Themen wie Schule, Soziales, Kultur oder Stadtentwicklung ihre Anregungen abgegeben haben, möchten wir die gemeinsamen Ziele festlegen."

Parallel dazu können sich die Bürger im Internet an der Programm-Werdung beteiligen. Dafür wird demnächst die Homepage www.SPD-fuer-Norderstedt.de freigeschaltet. Fedrowitz: "Wir Norderstedter Sozialdemokraten erhoffen uns eine höhere Transparenz unserer Arbeit und stärkere Einbindung der Bürger in das politische Wirken der nächsten Jahre."