Kochen, so erklärt es das Lexikon, ist das Garen roher Lebensmittel. Warum kochen wir eigentlich Kartoffeln, warum braten wir Fleisch, warum garen wir Reis? Unsere Ur-Ur-Ahnen haben aus eigener Erfahrung gelernt, dass Gegartes verdaulicher und schmackhafter ist. Durchs Kochen werden in Pflanzen und im Fleisch Zellgewebe gelockert, Nährstoffe freigelegt, Aromastoffe gebildet, Fette verflüssigt, Eiweiße, Mineralstoffe und Zucker gelöst. Die Hitze tötet gefährliche Krankheitserreger ab und macht Hülsenfrüchte oder Kartoffeln erst genießbar. Unter Kochen verstehen wir heute vor allem das Zubereiten kompletter Mahlzeiten. Manche Menschen können das besonders gut. Tim Mälzer ist zum Beispiel ein bekannter Koch. Er zeigt den Menschen im Fernsehen, wie und was sie kochen können. Früher war Kochen reine Frauensache. Als eure Großmütter jung waren, lernten die Mädchen in der Schule kochen. Heute gibt es leider keinen Kochunterricht mehr. Manchmal bieten Schulen Koch-AGs an.

Wenn ihr Glück habt, bringen eure Eltern (meistens die Mutter) euch das Kochen bei. Sonst könnt ihr einen Kochkursus mit anderen Kindern besuchen. Das Kochen macht nämlich nicht nur Spaß, besonders in der Familie und mit Freunden, das Ergebnis ist auch viel gesünder als immer nur Pommes, Döner und Co.