Wegen PCB: Schule wird in den Ferien saniert

Wolfgang Klietz

Kaltenkirchen. Genau 83 829 Euro hat die Stadt Kaltenkirchen bisher für die Beseitigung des PCB (Polychlorbiphenyle) im Gymnasium ausgegeben. Mehr als 60 000 Euro kostete die Sanierung, knapp 10 000 Euro wurden für einen Gutachter fällig. Hinzu kamen 4000 Euro für Probemessungen und 7200 für Raumluftananalysen. Doch damit sind noch nicht alle Kosten gedeckt, weitere Sanierungsarbeiten stehen an. Anfang Oktober soll ein Sanierungskonzept für alle Räume vorliegen, kündigte Bürgermeister Ingo Zobel während der Stadtvertretung an. Darin enthalten sind sämtliche Pläne und alle Termine. Trotz des finanziellen Aufwands ist Zobel erleichtert: "Die Belastung hätte schlimmer kommen können." Als die ersten PCB-Werte im Rathaus bekannt wurden, hatte Zobel nicht einmal ausgeschlossen, dass das gesamte Gymnasium abgerissen werden müsse. Zobel geht davon aus, dass die meisten Arbeiten während der Ferien erledigt werden können. Weitere Untersuchungen haben ergeben, dass die Grundschule Flottkamp PCB-frei ist. Auch die Befürchtung, nach einem Wassereinbruch habe sich Schimmel gebildet, bestätigte sich nicht.

( tz )

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