Kindernachrichten

Eine Tour auf dem Kinder-Fahrautomaten

Das habt ihr bestimmt auch schon einmal erlebt: Beim Einkaufen mit Mama oder Papa entdeckt ihr vor dem Supermarkt ein Auto, ein Raumschiff oder vielleicht auch ein Pferd.

Einfach eine Münze einwerfen und los geht die wilde Fahrt. Die oft grellbunt bemalten Geräte haben einen eher langweiligen Namen. Man nennt sie Kinder-Fahrautomaten. Aber warum stehen die Geräte vor so vielen Kaufhäusern und Supermärkten herum?

Das hat mehrere Gründe. Zu allererst verdienen die Automaten-Aufsteller Geld, wenn eure Eltern euch fahren lassen, denn damit sich die bunten Fahrzeuge bewegen, muss ja erst eine Münze eingeworfen werden. Außerdem hoffen die Verkäufer, dass die Kunden mehr Zeit im Laden verbringen, wenn ihre Kinder mit den Fahrautomaten beschäftigt sind. Und mehr Zeit im Laden, heißt meistens auch: mehr Waren im Einkaufswagen. So können die Verkäufer gleich doppelt Geld verdienen.

Die Kinder-Fahrautomaten bestehen meistens aus einer Figur oder aus der Nachbildung eines Fahrzeuges, beispielsweise einem Feuerwehr- oder Polizeiauto. Die Figuren sind auf eure Größe angepasst. Die Fahrzeuge haben einen elektrischen Antrieb. So kann sich das Fahrzeug bewegen. Eine Runde auf den Automaten dauert in der Regel etwa eineinhalb Minuten und kostet um die 50 Cent.