Braunschweig (dpa/lni). Noch im November war Eintracht Braunschweig in der 2. Bundesliga weit abgeschlagen. Mittlerweile gewinnt der Abstiegskandidat aber selbst schwächere Spiele.

Am Sonntagmittag kassierte Eintracht Braunschweig gegen den 1. FC Magdeburg eine 1:2-Niederlage. Doch das störte den Erfolgslauf in der 2. Fußball-Bundesliga kein bisschen. Es war nur ein Testspiel, bei dem sich die Braunschweiger und Magdeburger Reservisten über 70 Minuten mal wieder empfehlen konnten.

Das viel wichtigere Spiel des Wochenendes gewann die Eintracht bereits am Samstag mit 2:0 (1:0) gegen den Karlsruher SC. Es war der sechste Sieg im neunten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Daniel Scherning. Dadurch verließ das noch drei Monaten weit abgeschlagene Team zum ersten Mal seit Anfang September zumindest vorerst wieder die letzten drei Tabellenplätze der zweiten Liga.

„Es war nicht unser bestes Spiel, da haben wir mittlerweile einen anderen Anspruch an uns“, sagte Ermin Bicakcic. „In der Situation, in der wir stecken, muss man den Sieg aber mal über den Willen und den Einsatz ziehen.“

Hasan Kurucay (13./Foulelfmeter) und Bicakcic selbst (75.) schossen vor 19.595 Zuschauern die Tore für Braunschweig. Und Fabio Kaufmann warnte bei aller neuen Euphorie: „Wir wissen alle, wo wir herkommen. Es geht nicht um Momentaufnahmen, auch wenn es jetzt in der Tabelle vielleicht erstmal etwas besser aussieht. Die Wahrheit zeigt sich erst am Ende.“