Hannover (dpa/lni). Lange haben steigende Preise den Traum vom eigenen Haus oder der eigenen Wohnung begleitet. Nun gibt es eine neue Statistik zu den Kosten für Immobilien im Land. Die Experten sehen eine klare Tendenz.

Häuser und Wohnungen in Niedersachsen sind in diesem Jahr nach einer langen Phase des Preisanstiegs deutlich günstiger geworden. Das geht aus Daten der Landesbausparkasse (LBS) Nordwest hervor. Demnach lagen die mittleren Kaufpreise für gebrauchte Wohnimmobilien im dritten Quartal 2023 rund zehn Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraumes.

Gebrauchte Ein- und Zweifamilienhäuser kosteten den Angaben zufolge im Schnitt rund 325.000 Euro (2022: 360.000 Euro), gebrauchte Reihenhäuser und Doppelhaushälften rund 279.000 Euro (2022: 310.000 Euro) und gebrauchte Eigentumswohnungen rund 179.000 Euro (2022: 199.000 Euro). Die Zinsen für Immobiliendarlehen, die seit Anfang 2022 stark gestiegen waren, waren im Vergleichszeitraum stabil geblieben.

Bereits im Juni hatte die LBS von einer Trendwende bei den Immobilienpreisen gesprochen. Insbesondere bei älteren Immobilien, die noch energetisch modernisiert werden müssen, hätten die Käufer mehr Spielräume bei den Preisverhandlungen, hieß es damals.