Wernigerode. Uniformteile, Dokumente, Abzeichen: Das Luftfahrtmuseum Wernigerode im Harz erweitert seine Sammlung um persönliche Gegenstände eines Hubschrauberpiloten, der beim Olympia-Attentat von 1972 in München im Einsatz war. Die Exponate aus dem Nachlass des im Juli im Alter von 81 Jahren verstorbenen Polizisten aus Niedersachsen werden am Wochenende den Besucherinnen und Besuchern präsentiert, sagte Museumsinhaber Clemens Aulich der Deutschen Presse-Agentur. Der ehemalige Bundesgrenzschutzbeamte habe als Hubschrauber-Co-Pilot den Einsatz überlebt und immer wieder als Zeitzeuge von dem Ereignis berichtet.

Uniformteile, Dokumente, Abzeichen: Das Luftfahrtmuseum Wernigerode im Harz erweitert seine Sammlung um persönliche Gegenstände eines Hubschrauberpiloten, der beim Olympia-Attentat von 1972 in München im Einsatz war. Die Exponate aus dem Nachlass des im Juli im Alter von 81 Jahren verstorbenen Polizisten aus Niedersachsen werden am Wochenende den Besucherinnen und Besuchern präsentiert, sagte Museumsinhaber Clemens Aulich der Deutschen Presse-Agentur. Der ehemalige Bundesgrenzschutzbeamte habe als Hubschrauber-Co-Pilot den Einsatz überlebt und immer wieder als Zeitzeuge von dem Ereignis berichtet.

Am 5. September 1972 erschossen palästinensische Terroristen im Olympischen Dorf zwei Männer und nahmen neun Geiseln. Rund 18 Stunden später endete ein Befreiungsversuch mit dem Tod der neun israelischen Geiseln, eines Polizisten und von fünf der Attentäter. Die Terroristen wollten mehr als 200 Gefangene in Israel sowie die RAF-Terroristen Andreas Baader und Ulrike Meinhof freipressen.

Das 1999 eröffnete Museum zeigt 50 restaurierte Flugzeuge und Helikopter in vier Hallen auf einer Fläche von etwa 6000 Quadratmetern. Auch Geräte, Ausrüstungsteile, Modelle und Triebwerke werden präsentiert.