Hannover (dpa/lni). Bei Schnee und glatten Straßen kam es in Niedersachsen zu einigen Verkehrsunfällen. In den meisten Fällen wurden Menschen dabei nicht schwer verletzt. Schneefall ist auch im Tagesverlauf weiter möglich.

Schneefall und glatte Straßen haben am Mittwochmorgen in Niedersachsen zu mehreren Verkehrsunfällen geführt. Im Raum Osnabrück, Emsland und Grafschaft Bentheim seien elf witterungsbedingte Unfälle gemeldet worden, im Raum Oldenburg habe es sieben Glätteunfälle in der Nacht und am Morgen gegeben, teilte die Polizei am Mittwochmorgen mit. Dabei ist nach bisherigem Kenntnisstand niemand schwer verletzt worden. In vielen Regionen von Niedersachsen sprachen die Sprecher der Polizei am Morgen von relativ ruhigen Verkehrsverhältnissen.

Am späten Dienstagabend verletzten sich zwei Menschen bei einem Unfall auf schneebedeckter Straße in der Nähe von Bassum (Landkreis Diepholz), einer davon schwer. Eine 26 Jahre alte Fahrerin sei mit ihrem Wagen auf der glatten Bundesstraße ins Schleudern geraten, von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt, sagte ein Polizeisprecher am Mittwochmorgen. Während ihr 29 Jahre alter Beifahrer schwer verletzt wurde, erlitt die Fahrerin leichte Verletzungen.

Auch im Tagesverlauf am Mittwoch ist laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Schneefall in vielen Teilen Niedersachsens möglich. Bis zum Abend könne es ostwärts abziehenden Schneefall geben, hieß es in einer Vorhersage des DWD. Die Tageshöchstwerte liegen demnach nahe der Elbe bei 0 Grad, ansonsten bei 2 Grad, auf den Inseln sind 3 Grad möglich. In der Nacht zum Donnerstag ist laut DWD vor allem an der See und in den südlichen Landesteilen leichter Schneefall möglich. Die Tiefstwerte liegen in der Nacht zwischen minus 3 Grad an der Ems, minus 8 Grad im Wendland und auf den Inseln knapp über dem Gefrierpunkt.