Bremen (dpa/lni). Die Wahlleitung der Stadt Bremen befasst sich am Donnerstag (10.00 Uhr) mit dem Problem konkurrierender Listen der AfD zur Bürgerschaftswahl am 14. Mai. Bei der Sondersitzung des Wahlbereichsausschusses sollen nach offizieller Mitteilung „die „Mängelfeststellungen zu den eingereichten Wahlvorschlägen der Alternative für Deutschland“ beraten werden.

Die Wahlleitung der Stadt Bremen befasst sich am Donnerstag (10.00 Uhr) mit dem Problem konkurrierender Listen der AfD zur Bürgerschaftswahl am 14. Mai. Bei der Sondersitzung des Wahlbereichsausschusses sollen nach offizieller Mitteilung „die „Mängelfeststellungen zu den eingereichten Wahlvorschlägen der Alternative für Deutschland“ beraten werden.

In der zerstrittenen Bremer AfD haben zwei Lager jeweils eine eigene Kandidatenliste aufgestellt. Ein Wahlvorschlag stammt vom Lager um den sogenannten Rumpfvorstand um Landesvize Sergej Minich. Dagegen sehen die Bürgerschaftsabgeordneten Holger Löhmann und Frank Magnitz sich als Notvorstand; auch dieses Lager hat Kandidaten aufgestellt.

Die Partei darf aber am 14. Mai nur mit einer Liste antreten - wenn der Listenstreit nicht generell zu einem Ausschluss der AfD führt. Der Bremer Wahlbereichsausschuss soll zunächst die Sachlage prüfen. Eine Entscheidung wird für seine Sitzung am 17. März erwartet.