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Frank Imhoff soll Bremer CDU in den Wahlkampf führen

dpa
Frank Imhoff spricht beim 75. Jubiläum der parlamentarischen Demokratie in Niedersachsen im niedersächsischen Landtag.

Frank Imhoff spricht beim 75. Jubiläum der parlamentarischen Demokratie in Niedersachsen im niedersächsischen Landtag.

Foto: dpa

Bremen. Die Bremer CDU will bei der Bürgerschaftswahl im Mai 2023 mit Bürgerschaftspräsident Frank Imhoff als Spitzenkandidat ins Rennen gehen. Der Landesvorstand der Partei verständigte sich am Montag bei einer Sitzung in Bremen auf den 53-Jährigen. Am Samstag soll Imhoff bei einem Parteitag nominiert werden. Der selbstständige Landwirt ist seit 1999 Abgeordneter der Bremischen Bürgerschaft und seit Juli 2019 deren Präsident.

"Wir leben in einer Zeit des Umbruchs. Die Menschen in Bremen und Bremerhaven erwarten deshalb Lösungen für ihre Alltagssorgen und Herausforderungen", sagte Imhoff. CDU-Landeschef Carsten Meyer-Heder sagte über ihn: "Keiner kann den notwendigen Wechsel für Bremen besser verkörpern und durchsetzen als er."

Bei der Landtagswahl 2019 war die CDU erstmals seit Gründung des kleinsten deutschen Bundeslandes Bremen stärkste Kraft vor der SPD geworden. Die SPD hatte sich nur durch eine Koalition mit Grünen und Linkspartei an der Regierung halten können. Der damalige "Beinahe-Gewinner" und heutige CDU-Landeschef Meyer-Heder wollte nicht wieder als Spitzenkandidat antreten. Er will sich am Samstag aber als Parteichef wiederwählen lassen.

© dpa-infocom, dpa:220516-99-313426/2

( dpa )