Krankenhäuser

Klinikum Braunschweig stoppt nicht akute Operationen

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Eingang zu einer Covid-19-Intensivstation in einer Klinik.

Eingang zu einer Covid-19-Intensivstation in einer Klinik.

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Braunschweig. Angesichts der verschärften Corona-Lage reagiert das Städtische Klinikum in Braunschweig. "Nicht notwendige Operationen werden seit dem Wochenbeginn verschoben", sagte Krankenhaus-Sprecherin Thu Trang Tran am Dienstag. Ab Mittwoch gelte ein Besuchsverbot mit nur einigen Ausnahmen etwa bei Geburten.

"Wir müssen Kapazitäten freihalten", hatte Tran zuvor der "Braunschweiger Zeitung" (Dienstag) gesagt. Am größten Klinik-Standort würden Patienten nur noch in dringlichen Fällen behandelt, es gebe einen erneuten Stopp nicht akuter, elektiver Eingriffe. Der limitierende Faktor auf der Intensivstation sei jedoch nicht die Bettenzahl, sondern der Mangel an Fachkräften.

Weitere Kliniken in Braunschweig und der Region Hannover haben Besuchsverbote verhängt oder angekündigt. "Die sich weiter verschärfende Corona-Lage lässt uns keine andere Wahl", sagte etwa Thomas Kersting, Geschäftsführer der Diakovere mit mehreren Standorten in der Landeshauptstadt.

© dpa-infocom, dpa:211130-99-198399/4

( dpa )