Nordsee

Fischkutter sinkt vor Scharhörn: Fünf Menschen gerettet

In der Elbmündung ist am Dienstag ein Fischkutter gesunken. Die Besatzung konnte sich retten.

In der Elbmündung ist am Dienstag ein Fischkutter gesunken. Die Besatzung konnte sich retten.

Foto: Die Seenotretter – DGzRS

Plötzlich brach Wasser durch die Bordwand – die "Hoffnung" war zuerst am Unglücksort und nahm die Besatzung des Havaristen auf.

Cuxhaven/Scharhörn. Ein Fischkutter ist am Dienstag auf dem großen Vogelsand nördlich der unbewohnten Insel Scharhörn in der Elbmündung gesunken. Seine fünf Besatzungsmitglieder stiegen in eine Rettungsinsel und wurden unverletzt von einem weiteren Fischkutter gerettet. Die Seenotretter der Station Cuxhaven der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) konnten ein Kentern des Fischkutters nicht mehr verhindern. Er versank.

Der Kutter aus Cuxhaven hatte zuvor über die Verkehrszentrale Cuxhaven des Wasser- und Schifffahrtsamtes Elbe-Nordsee starken Wassereinbruch gemeldet. Sofort fuhren zahlreiche Fahrzeuge, die zu diesem Zeitpunkt im Seerevier unterwegs waren, zum Unfallort.

Fischkutter gesunken: Kutter holt Besatzung von Rettungsinsel

Der Fischkutter „Hoffnung“ erreichte die Fischkutter-Besatzung, die in der Zwischenzeit in die Rettungsinsel gestiegen war, zuerst, und übernahm die fünf Personen unverletzt.

Nur Minuten nach dem Eintreffen des Seenotrettungskreuzers "Anneliese Kramer" versank der Havarist. Vor Ort war neben dem Seenotkreuzer das Polizeiboot „Sylt“ sowie das Beiboot des Lotsenstationsschiffes „Elbe“, das die Rettungsinsel einholte. Die Seenotretter bargen die auftreibende Notfallboje des Fischkutters, die automatisch Alarm ausgelöst hatte.

Die fünf Besatzungsmitglieder des gesunkenen Fischkutters wurden nach Cuxhaven gebracht.

( ced )