Tourismus

Auflagen für Tourismus um Ostfriesische Inseln befürchtet

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Die ostfriesische Insel Spiekeroog.

Die ostfriesische Insel Spiekeroog.

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Hannover. Im Fall der Erweiterung der Schutzzonen in den Nationalparks der Nordsee befürchtet die Marketinggesellschaft Ostfriesische Inseln GmBh erhebliche Einschränkungen für den Tourismus und den Wassersport. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, sieht ein Entwurf des Bundesverkehrsministeriums für die Novellierung der Verordnung über das Befahren der Bundeswasserstraßen in Nationalparken im Bereich der Nordsee vor, die Schutzzonen zu erweitern und das Befahren dieser Bereiche einzuschränken. Die Änderungen würden auch das Gebiet rund um die Ostfriesischen Inseln betreffen, heißt es in der Mitteilung.

In "besonderen Schutzgebieten" solle demnach das Fahren nur noch in ausgewiesenen Wasserabschnitten erlaubt sein. Zudem sollen neue Geschwindigkeitsgrenzen für die Schifffahrt eingeführt und unter anderem das Ankerlegen in vielen Gebieten verboten werden. "Die Neuerungen bedeuten eine Verschlechterung der Bedingungen für die gesamte Inselfamilie", teilte Geschäftsführer Göran Sell mit.

Der Naturschutz und die Sicherung der Lebensgrundlagen müssen Hand in Hand funktionieren. Wind- und Wassersport seien nicht nur wichtig für Touristen, sondern sicherten zugleich Arbeitsplätze und Lebensqualität der Insulaner. Der Verordnungsentwurf des Bundesministeriums müsse dahingehend überarbeitet werden.

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( dpa )