Gesundheit

Berichte: Wechselunterricht in Schulen bis Inzidenz von 165

dpa
"Coronavirus" steht auf einer Tafel in einem leeren Klassenzimmer.

"Coronavirus" steht auf einer Tafel in einem leeren Klassenzimmer.

Foto: dpa

Hannover. Die niedersächsische Landesregierung will Medienberichten zufolge angesichts sinkender Infektionszahlen die Corona-Regeln für Schulen lockern. Wie die "Hannoversche Allgemeine Zeitung" (HAZ) und die "Nordwest-Zeitung" am Dienstag berichten, soll es für Schülerinnen und Schüler bis zu einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 Wechselunterricht geben. Das bedeutet, dass eine Hälfte der Schüler in der Schule unterrichtet wird, während die andere Hälfte zu Hause lernt. Mit Ausnahme von Abschlussklassen sowie Grund- und Förderschulen ist bislang Distanzunterricht ab einer Inzidenz von 100 vorgeschrieben.

Eine entsprechende Regelung soll nach Informationen der Zeitungen Teil einer neuen Corona-Verordnung sein, die ab kommender Woche gilt. Einzelheiten will die Landesregierung an diesem Dienstag vorstellen. Bereits am Montag hatte die Staatskanzlei in Hannover vorsichtige Lockerungen angekündigt, die in Kreisen und Städten gelten sollen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz belastbar unter 100 liegt. Lockerungen könnten demnach auch für den Einzelhandel, die Gastronomie und den Tourismus in Aussicht stehen.

Wie die HAZ berichtet, sollen von Mitte Mai an auch die Regelungen beim Freizeitsport gelockert werden. Wie im Stufenplan vorgesehen, soll bei einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 Kontaktsport im Freien wieder mit bis zu 30 Personen betrieben werden können. "Bei Erwachsenen gilt dies nur bei Vorlage eines negativen Testnachweises", sagte Innenminister Boris Pistorius (SPD) der Zeitung. Der Minister verwies demnach auf Aussagen von Aerosolforschern, wonach beim Sport im Freien unter Corona-Gesichtspunkten nur ein geringes Infektionsrisiko bestehe.

© dpa-infocom, dpa:210504-99-457568/2

( dpa )