Unfälle

Polizisten fast vom eigenen Streifenwagen erfasst

Nach Glatteis-Unfall: Zerstörter Polizeiwagen der Autobahnpolizei Braunschweig. Die beiden Polizisten konnten sich vor einem Lkw retten.

Nach Glatteis-Unfall: Zerstörter Polizeiwagen der Autobahnpolizei Braunschweig. Die beiden Polizisten konnten sich vor einem Lkw retten.

Foto: Polizei Braunschweig

Lkw schleuderte über Glatteis auf der Autobahn auf die Beamten zu. Die beiden Polizisten (32 und 25) reagierten schnell.

Braunschweig. Zwei Beamte der Autobahnpolizei Braunschweig sind am frühen Sonnabendmorgen auf der A39 offenbar nur knapp einem schweren Folgeunfall entkommen und dabei ihrem eigenen Streifenwagen ausgewichen. Wie die Polizei am Abend mitteilte, hätten die beiden eine Unfallstelle nach einer Glatteis-Kollision zwischen zwei Autos abgesichert, als um 6.04 Uhr ein Lkw in Höhe der Ausfahrt Westerlinde der A39 in Richtung Braunschweig anscheinend unkontrolliert auf sie zukam.

Die anderen Verkehrsteilnehmer hatten offenbar bereits eine Rettungsgasse gebildet, der Polizeiwagen stand mit eingeschaltetem Blaulicht an der Unfallstelle, die Polizisten (32 und 25 Jahre alt) waren ausgestiegen.

Polizisten auf Autobahn knapp einem Lkw entkommen

Der Ältere bemerkte den rutschenden Lkw und warnte seinen Kollegen. Beide sprangen in den Grünstreifen, ehe der Lkw mit dem Polizeiwagen zusammenstieß. Durch diese Kollision wurde der Streifenwagen um seine Achse gedreht und laut Polizei in den Grünstreifen geschleudert. Es sei Zufall gewesen, dass die beiden Polizisten nicht vom eigenen Wagen erfasst worden seien.

Der Polizei-Mercedes sei massiv im Heck eingedrückt, das Dach stark verformt worden. Gegen den Lkw-Fahrer (31) wurde ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Die Autobahn A39 wurde zeitweilig gesperrt.

( HA/ryb )