Lüneburg

Brand im Behindertenheim: Feuerwehr rettet 44 Menschen

Großeinsatz für die Lüneburger Feuerwehr: In einer Einrichtung für Behinderte legte ein Bewohner Feuer (Symbolbild).

Großeinsatz für die Lüneburger Feuerwehr: In einer Einrichtung für Behinderte legte ein Bewohner Feuer (Symbolbild).

Foto: picture alliance/dpa

In Lüneburger Einrichtung brach am Donnerstag ein Feuer aus. Es wurde offenbar von einem geistig behinderten Mann gelegt.

Lüneburg. In einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung in Lüneburg kam es am Donnerstagnachmittag in einem Zimmer zu einem Brand. Das Haus mit insgesamt 44 Bewohnern musste evakuiert werden. Als Verursacher gilt ein geistig behinderter Mann, der in dem Heim lebt.

Lüneburg: 44 Personen bei Brand in Wohneinrichtung gerettet

Nach aktuellem Stand der Ermittlungen brach das Feuer gegen 17.15 Uhr an mehreren Stellen in einem Zimmer im ersten Stock des Wohnheimes aus. Mehr als 20 Feuerwehrkräfte löschten die Flammen und konnten die Bewohner gemeinsam mit Beamten der Polizei unverletzt in Sicherheit bringen.

Die starke Rauchentwicklung wirkte sich auch auf Räume im Obergeschoss der Einrichtung aus. So entstand ein Schaden in fünfstelliger Höhe. Besonders durch das Handeln der Sicherheitskräfte konnte Schlimmeres verhindert werden, so die Polizeiinspektion Lüneburg. „Der Sicherheitsdienst hat nach ersten Erkenntnissen vorbildlich reagiert, die ersten Löschmaßnahmen durchgeführt und gemeinsam mit dem Personal der Einrichtung die Evakuierung eingeleitet“, sagte auch der Feuerwehr-Sprecher Daniel Römer.

Geistig behinderter Mann verursachte das Feuer

Der Verursacher des Feuers konnte noch am Donnerstag von der Polizei ausfindig gemacht und in das Psychiatrische Klinikum der Stadt gebracht werden. Dort wird er zurzeit betreut. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Durch das Feuer und die Rauchentwicklung entstanden in mehreren Räumen Schäden in insgesamt fünfstelliger Höhe.

( lag )