Polizei

Autobahn A1 nach erneutem Unfall wieder gesperrt

Lkw-Unfall: Die Polizei sperrte die Autobahn A1, nachdem eine Lkw mit einem Bitumentank umgekippt war.

Lkw-Unfall: Die Polizei sperrte die Autobahn A1, nachdem eine Lkw mit einem Bitumentank umgekippt war.

Foto: Tnn/dpa

Erst der Lkw-Unfall, bei dem Bitumen auslief und die Fahrbahn zerstörte, dann Kollision mit Baustellenfahrzeug. A1 bleibt gesperrt.

Delmenhorst. Auf diesem Teilstück der Autobahn A1 zwischen Hamburg/Bremen und Osnabrück lastet wohl ein Fluch: Nach dem Unfall eines Lastwagens mit einem Baustellenfahrzeug ist die A1 in Richtung Osnabrück ab dem Autobahndreieck Stuhr (Niedersachsen/Landkreis Diepholz) erneut voll gesperrt worden.

Der Lkw sei in der Nacht zu Freitag auf das Baustellenfahrzeug gefahren, teilte die Autobahnpolizei mit. Die Bergung war am frühen Morgen noch nicht abgeschlossen. Verletzte gebe es keine, hieß es. Die A1 war bei Stuhr bereits am Donnerstag wegen eines Unfalls mit einem Gefahrguttransport voll- und dann teilweise gesperrt.

A1: Fahrbahn nach Unfall erheblich beschädigt

In der Nacht zum Donnerstag war ein Sattelzug zwischen dem Dreieck Stuhr und Groß Ippener gegen 3 Uhr offenbar in Folge eines Fahrfehlers von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt.

Ein Teil des geladenen flüssigen Bitumen (insgesamt etwa 22 Tonnen) lief aus und verhärtete auf der Fahrbahn. Diesel trat ebenfalls aus. Es folgte eine mehr als 16-stündige Vollsperrung. Der umgekippte Lkw, der zum Teil in der Leitplanke, zum Teil auf der Fahrbahn lag, wurde inzwischen geborgen, die aufwendigen Reinigungsarbeiten dauern aber weiter an: Voraussichtlich werde der Verkehr noch bis Freitagmittag einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet, teilte die Polizei am Donnerstagabend mit. Doch dann geschah der neuerliche Crash.