Emsland

36-Jähriger stirbt an "Legal-High"-Kräutermischung

Der Obduktionsbericht bestätigt den Verdacht, dass ein Mann im Emsland synthetisches Cannabinoid konsumierte und mitunter daran starb.

Der Obduktionsbericht bestätigt den Verdacht, dass ein Mann im Emsland synthetisches Cannabinoid konsumierte und mitunter daran starb.

Foto: imago/Zuma Press

Ein Ehepaar aus Leipzig steht unter Verdacht, die potenziell tödlichen Substanzen im Internet vertrieben zu haben.

Emsland. Anfang Februar hat ein Mann im Emsland ein synthetisches Cannabinoid konsumiert und ist gestorben. Die Substanz hat laut Obduktionsbericht mit großer Wahrscheinlichkeit mit zum Tod des 36-Jährigen geführt.

Polizeiangaben zufolge hatte der Mann zuvor "sogenannte Legal Highs" in einem Online-Shop gekauft. Ein Ehepaar aus Leipzig steht unter Verdacht, mit solchen Kräutermischungen zu handeln. Die sächsische Polizei durchsuchte die Wohnung der Verdächtigen: Ob der Tote die Kräutermischung bei den Verdächtigen gekauft hat, wird noch ermittelt. Das synthetisch hergestellte Cannabinoid ist nach dem „Neue psychoaktive Stoffe Gesetz“ (NpSG) verboten.

Die Polizei warnt vor dem Erwerb und Konsum von Kräutermischungen und ähnlichen Produkten, da sie die Gesundheit gefährden und sogar zum Tod führen können.

( lak )