Fußball

Baumann will bei Werder nicht zurücktreten

Frank Baumann, Geschäftsführer Sport Werder Bremen, stellt sich nach Spielende den Fragen der Journalisten.

Frank Baumann, Geschäftsführer Sport Werder Bremen, stellt sich nach Spielende den Fragen der Journalisten.

Foto: dpa

Bremen. Sport-Geschäftsführer Frank Baumann von Werder Bremen denkt trotz der Krise des abstiegsgefährdeten Fußball-Bundesligisten nicht an einen vorzeitigen Ausstieg. "Ich höre als Geschäftsführer erst auf, wenn es Werder wieder deutlich besser geht. Dafür werde ich alles tun", sagte Baumann am Donnerstagabend im Rahmen einer Talkrunde der Zeitung "Weser-Kurier".

Baumann sprach Trainer Florian Kohfeldt erneut das Vertrauen aus. Ein Trainerwechsel sei keine Garantie dafür, dass es besser laufe. Der 44-Jährige sagte aber auch: "Wir alle haben Fehler gemacht - ich, der Trainer, die Mannschaft. Sonst wären wir nicht in der Situation. Aber ich möchte betonen: Alles, was ich tue, ist im Sinne des Vereins."

Zuvor verlängerte Werder am Donnerstag den Vertrag mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, Klaus Filbry, bis 2024. "Klaus Filbry hat in den vergangenen Jahren unter schwieriger werdenden Rahmenbedingungen den SV Werder Bremen auf Kurs gehalten und die wirtschaftliche Basis für unser gesellschaftliches Wirken und die sportliche Wettbewerbsfähigkeit sichergestellt", erklärte Marco Bode, Vorsitzender des Aufsichtsrates bei den Norddeutschen. Beide Parteien hätten sich bereits im November 2019 auf eine weitere Zusammenarbeit verständigt.

Der neue Vertrag tritt zum 1. Juli in Kraft und ist mit deutlichen Gehaltsreduzierungen auch für die Zweite Liga gültig. Derzeit kämpfen die Bremer als Tabellen-17. gegen den Abstieg. Filbry ist seit Januar 2010 kaufmännischer Geschäftsführer bei Werder Bremen und wurde 2013 Nachfolger von Klaus Allofs als Vorsitzender der Geschäftsführung, zu der zudem noch Baumann und Hubertus Hess-Grunewald (Organisation und Sport) gehören.